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KreativNetzNeuKölln – KNNK

Nachhaltige Standortentwicklung und Stärkung lokaler Ökonomien durch Beratung und Prozessmanagement zur Kooperations- und Netzwerksbildung

Ziel des Projekts „KreativNetzNeuKölln“ ist der Aufbau branchenspezifischer Netzwerke zur Stabilisierung lokaler Unternehmen und der wirtschaftlichen Struktur in den Soziale-Stadt-Quartieren im Berliner Bezirk Neukölln. Damit leistet das Projekt einen Beitrag zur Standortoptimierung und Stärkung der lokalen Ökonomie. Mit dem Ansatz einer intensiven „Netzwerkarbeit“ sollen die marktwirtschaftlichen Chancen der Betriebe nachhaltig verbessert und Entwicklungspotenziale für neue Unternehmen generiert werden. Die angesprochenen Betriebe gehören vorwiegend zur in Neukölln neu angesiedelten und jungen Branche Medien/Kommunikation der Kreativwirtschaft.

Steckbrief
Kooperationspartner Bezirksamt Neukölln von Berlin: Wirtschaftsberatung und -förderung, kommunale Koordinierungsstelle
Quartiersmanagments : Donaustraße-Nord, Flughafenstraße, Ganghoferstraße, Körnerpark, Reuterplatz, Richardplatz-Süd
Hildebrand Projects GmbH
WDM „Gewerbehofinitiative“
Handlungsfelder Stärkung der lokalen Ökonomie
Zielgruppen Betriebe der lokalen Ökonomie

Handlungsbedarf und Ziele

Laut „Monitoring Soziale Stadtentwicklung 2008“ ist der Bezirk Neukölln einer der problematischsten Bezirke Berlins. Daher gibt es derzeit in Nord-Neukölln fünf Gebiete der Sozialen Stadt: Donaustraße-Nord, Flughafenstraße, Ganghoferstraße, Körnerpark, Reuterplatz und Richardplatz-Süd. Die Arbeitslosenquote im Bezirk liegt mit rund 13% um ca. 3% über dem Berliner Durchschnitt (Stand: 2007, gemessen an allen Bewohnern zwischen 15 und 65 Jahren). Etwa 22% der Bewohnerinnen und Bewohner beziehen Transferleistungen (nach SGB II/XII). Der Anteil an Bewohnern mit Migrationshintergrund liegt (je nach Quartier) zwischen 32 und 38%. In den verdichteten Gründerzeitquartieren gehen intensive Wanderungsprozesse mit Spätfolgen der De-Industrialisierung und dem global-ökonomischen Strukturwandel einher. Für viele Bewohner entsteht so ein neuer Zusammenhang zwischen eigener sozialer Lage und den Lebensbedingungen im Bezirk Nord-Neukölln, der vor allem für die heranwachsende Generation zum entwicklungshemmenden Faktor wird. In den Programmgebieten liegt daher ein wichtiger Schwerpunkt auf der Erhöhung der Bildungschancen und der Stärkung und Weiterentwicklung der lokalen Wirtschaft. Die vielfältigen Branchen der Kulturwirtschaft, die seit mehreren Jahren verstärkt ökonomisch als auch räumlich Fuß fassen, bieten dabei ein besonderes Potenzial, um den Zugang der Bewohner in den Quartieren zu Arbeit und Ausbildung und damit ihre Lebenssituation zu verbessern.

Das Projekt „KreativNetzNeuKölln“ greift dieses Potenzial auf und hat den Aufbau branchenspezifischer Netzwerke zur Stabilisierung der lokalen Unternehmen und der wirtschaftlichen Struktur in den Quartieren in Nord-Neukölln zum Ziel. Der sich verändernde Arbeitsmarkt und die parallel dazu immer höher werdenden Qualifikationsanforderungen verlangen neue Methoden im Hinblick auf die Vernetzung der Marktteilnehmer in einem funktional und sozial heterogenen urbanen Kontext. Die Dynamik der zunehmenden Globalisierung verstärkt dabei sogar die Bedeutung regionaler Standortfaktoren für den wirtschaftlichen Erfolg. In gleichem Maße, wie Absatzmärkte weltweit zusammenschmelzen, gewinnen elementare Wettbewerbsfaktoren in der Produktion (z.B. Wissen) – deren Qualität nach wie vor den Bedingungen der lokalen Infrastruktur unterworfen sind – an Bedeutung. Um eine Infrastruktur bereitzustellen, die diese Entwicklungen aufnimmt, soll im Projekt durch die Verknüpfung von Netzwerk- und Clusterförderung mit einer partizipativen Standortentwicklung die lokale Wirtschaft nachhaltig ausgerichtet werden. Damit leistet das Projekt einen Beitrag zur Stärkung der lokalen Ökonomie in den Quartieren und trägt zugleich zu einem steigenden Angebot an Arbeits- und Ausbildungsplätzen bei.

Die angesprochenen Unternehmen gehören vorwiegend zur Branche Medien/Kommunikation der Kreativwirtschaft. Zu den Projektbausteinen zählen: Beratung und Vernetzung der Betriebe untereinander und mit anderen, neu entstehenden Branchennetzwerken der Kulturwirtschaft (z.B. Mode), die Weiterentwicklung der Wertschöpfungsketten und der Aufbau eines Ausbildungsverbundes. Aktivitäten zur Akquise neuer (über-)regionaler Kunden(netzwerke) sowie öffentlichkeitswirksame Imageaktionen und Veranstaltungen vervollständigen das Projektangebot.

Aktivitäten

Das Projekt setzt sich aus fünf Projektbausteinen zusammen, die gemeinsam die Kernelemente einer ganzheitlichen Strategie zur Weiterentwicklung der lokalen Wirtschaft in den Soziale-Stadt-Quartieren in Nord-Neukölln bilden:

  • Bestandsanalyse: Identifikation der spezifischen Bedarfe in den Branchen/Netzwerken
  • Vernetzungsrunden/fachspezifische Workshops zur Bearbeitung konkreter Fragestellungen der Unternehmen vor Ort und Stärkung der Vernetzungsprozesse; Aktivierung und Optimierung lokaler Wertschöpfungsketten; gemeinsame Marketingaktionen: Verbesserung der Medienpräsenz, Akquise neuer Kunden, Entwicklung einer gemeinsamen Standortidentität, Imagebildung, Standortmarketing; Entwicklung neuer kooperativer Beschaffungs- und Vertriebswege; Konzeption und Aufbau eines Ausbildungsverbunds
  • Stabilisierung der Unternehmen im Quartier: Beratung und Coaching einzelner Unternehmen, Ist-Analyse aktueller Situation, Fortschreibung Businessplan, strategische Ausrichtung, Finanzplanung und Personalentwicklung, Marketingaktivitäten
  • Salon-Messen zum Kennenlernen und zur Vernetzung mit Großunternehmen der Region
  • Strukturvernetzung: Vernetzungsrunden/Workshops mit Verwaltungsexperten (Planung, Kultur, Wirtschaft), Schlüsselakteuren und -gremien und weiteren Netzwerken der Kulturwirtschaft

Projektinformationen

Zielgebiet: Regionale Wettbewerbs-
fähigkeit und Beschäftigung
Bundesland: Berlin
Stadt: Berlin
Programmgebiet: Reuterplatz, Richardplatz-Süd, Körnerpark, Flughafenstraße, Donaustraße-Nord, Ganghoferstraße
Projektlaufzeit: 10/2009 bis 10/2012
Förderrunde: 2008-2012

Kontakt

Maria Richarz
COOPOLIS Planungsbüro Raab Richarz GbR, c/o ARGE Aus Neu_kölln wird Net_kölln (zwischennutzungsagentur/ Agrarbörse Deutschland Ost e.V.)
Lenaustraße 12
12047 Berlin
Telefon: 030 62726362
Fax: 030 62726442
richarz@­coopolis.de
KNNK – das KreativNetzNeuKölln
COOPOLIS
Judith Utz
COOPOLIS Planungsbüro Raab Richarz GbR, c/o ARGE Aus Neu_kölln wird Net_kölln (zwischennutzungsagentur/ Agrarbörse Deutschland Ost e.V.)
Lenaustraße 12
12047 Berlin
Telefon: 030 62726362
Fax: 030 62726442
utz@­coopolis.de
KNNK – das KreativNetzNeuKölln
COOPOLIS

Zusatzinformationen

Projektinformationen

Zielgebiet
Regionale Wettbewerbs-
fähigkeit und Beschäftigung

Bundesland
Berlin

Stadt/Gemeinde
Berlin

Programmgebiet
Reuterplatz, Richardplatz-Süd, Körnerpark, Flughafenstraße, Donaustraße-Nord, Ganghoferstraße

Projektlaufzeit
10/2009 bis 10/2012

Förderrunde
2008-2012

Kontakt

Maria Richarz
COOPOLIS Planungsbüro Raab Richarz GbR, c/o ARGE Aus Neu_kölln wird Net_kölln (zwischennutzungsagentur/ Agrarbörse Deutschland Ost e.V.)
Lenaustraße 12
12047 Berlin
Telefon: 030 62726362
Fax: 030 62726442
richarz@­coopolis.de
KNNK – das KreativNetzNeuKölln
COOPOLIS
Judith Utz
COOPOLIS Planungsbüro Raab Richarz GbR, c/o ARGE Aus Neu_kölln wird Net_kölln (zwischennutzungsagentur/ Agrarbörse Deutschland Ost e.V.)
Lenaustraße 12
12047 Berlin
Telefon: 030 62726362
Fax: 030 62726442
utz@­coopolis.de
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COOPOLIS

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