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Die Menschen fördern – den Stadtteil stärken

Integriertes Qualifikationskonzept für Familien

Das Projekt setzt bei den verschiedenen Generationen an und konzentriert sich auf die Mitarbeit der Familien, indem es Problembewusstsein schaffen und die Bildungsbereitschaft fördern will. Durch parallele und teilweise gemeinsame Module für Mütter, Väter und jugendliche Kinder sollen der Zusammenhalt in der Familie, das gegenseitige Verständnis und die gegenseitige Unterstützung gefördert werden, so dass eine besonders nachhaltige Wirksamkeit zu erwarten ist. Bei der Zusammenstellung von Lerngruppen wird auf homogene Voraussetzungen und ähnliche Berufswegeziele geachtet. In den verschiedenen Modulen sollen regelmäßig 40 bis 80 Personen betreut werden, so dass während des gesamten Projektzeitraums insgesamt mehrere hundert Menschen qualifiziert werden können.

Steckbrief
Kooperationspartner Stadt Krefeld: Fachbereich Jugendhilfe und Beschäftigungsförderung, Fachbereich Schule, Pädagogischer und Psychologischer Dienst, Fachbereich 40 (Tageseinrichtungen für Kinder, Schulen)
ARGE Krefeld
Haus der Familie (Ev. Bildungsträger im Stadtteil Krefeld-Süd)
RAA - Regionale Arbeitsstelle zur Förderung ausländischer Kinder und Jugendlicher
Moscheeverein/Islamische Gemeinschaft Krefeld e.V.
Quartiersmanagement
Handlungsfelder Integration von Jugendlichen in Ausbildung und Arbeit
Integration von Langzeitarbeitslosen in Arbeit
Verbesserung des Übergangs von der Schule in den Beruf
Zielgruppen Familien
Jugendliche und junge Erwachsene
Migrantinnen und Migranten
Schülerinnen und Schüler
Personen des Rechtskreises SGB II

Handlungsbedarf und Ziele

Durch den Strukturwandel in den 1970er und 1980er Jahren vollzog sich im Stadtteil Krefeld-Süd ein erheblicher Stellenabbau im industriellen Sektor. Die hohen Arbeitsplatzverluste im Südbezirk konnten bis heute vor Ort nicht aufgefangen werden. Dies ist einer der Hauptgründe für die überdurchschnittlich hohe Zahl Arbeitsloser und den hohen Anteil an Personen, die in einer durch SGB II oder Grundsicherung unterstützten Bedarfsgemeinschaft im Stadtteil leben (ca. 30%). Aufgrund der bisher gemachten Erfahrungen gibt es in Abstimmung mit allen Akteuren im Stadtteil einen hohen Bedarf an einer längerfristigen Maßnahme, die Familien – hier besonders auch Migrantenfamilien – als Lebens-, Wohn- und wichtige Lern- und Sozialisationseinheit in den Blick nimmt. Diese Maßnahme soll die bisherigen Ansätze verknüpfen, Familien als Ganzes, aber auch die einzelnen Mitglieder stärken, fördern und aus der Abhängigkeit von Arbeitsagentur bzw. ARGE lösen.

Das Projekt setzt bei den verschiedenen Generationen an und konzentriert sich auf die Mitarbeit der Familien, indem es Problembewusstsein schaffen und die Bildungsbereitschaft fördern will. Durch parallele und teilweise gemeinsame Module für Mütter, Väter und jugendliche Kinder sollen der Zusammenhalt in der Familie, das gegenseitige Verständnis und die gegenseitige Unterstützung gefördert werden, so dass eine besonders nachhaltige Wirksamkeit zu erwarten ist. Bei der Zusammenstellung von Lerngruppen wird auf homogene Voraussetzungen und ähnliche Berufswegeziele geachtet. In den verschiedenen Modulen sollen regelmäßig 40 bis 80 Personen betreut werden, so dass während des gesamten Projektzeitraums insgesamt mehrere hundert Menschen qualifiziert werden können.

Über eine zielgerichtete, passgenaue Zuordnung der einzelnen Familienmitglieder in die einzelnen Module werden die Teilnehmenden motiviert und für ihre Ausbildungs- oder Arbeitsaufnahme in Theorie und Praxis qualifiziert. Bei der Zusammenstellung von Lerngruppen wird auf homogene Voraussetzungen und ähnliche Berufswegeziele geachtet. Durch die Vermittlung von Erfolgserlebnissen werden die Teilnehmenden gestärkt, ihren Weg aus der Arbeitslosigkeit zu finden bzw. als Jugendliche den Übergang von der Schule in den Beruf zu meistern. Dazu trägt besonders ein 4- bis 6-wöchiges Praktikum als Pflichtmodul für alle bei.

Aktivitäten

  • Beratung, Eingangsanalyse, individuelle Bildungs- und Berufswegeplanung inklusive Auswahl von geeigneten Modulen, Zusammenstellung von Lerngruppen (6 bis max. 15 Personen) mit homogenen Voraussetzungen und ähnlichen Berufswegezielen
  • Flexibler Beginn von Qualifizierungsmodulen nach Bedarf und Gruppenzusammenstellung
  • Basismodule: z.B. arbeitsweltbezogene Sprachförderung B1, Alphabetisierung/Deutsch für Deutsche, berufsbezogenes Rechnen, Xpert EDV, Xpert Sozialkompetenzen, Berufsfeldinformationen, berufsrelevante Schlüsselqualifikationen (Kommunikation, Teamfähigkeit, Konflikttraining)
  • Pflichtmodule: 4 bis 6-wöchiges Praktikum mit intensiver Reflexion, Bewerbungstraining
  • Aufbaumodule: z.B. arbeitsweltbezogene Sprachförderung B2 (durchschnittliche Qualifizierungsdauer: 8 bis 10 Monate)
  • 3. Phase: Übergangsmanagement, Nachbetreuung

Projektinformationen

Zielgebiet: Regionale Wettbewerbs-
fähigkeit und Beschäftigung
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Stadt: Krefeld
Programmgebiet: Krefeld-Süd
Projektlaufzeit: 02/2009 bis 10/2012
Förderrunde: 2008-2012

Kontakt

Annette Uhr
Stadt Krefeld/VHS Krefeld
Von-der-Leyen-Platz 2
47798 Krefeld
Telefon: 02151 862683
Fax: 02151 862680
vhs@­krefeld.de
VHS Krefeld

Zusatzinformationen

Projektinformationen

Zielgebiet
Regionale Wettbewerbs-
fähigkeit und Beschäftigung

Bundesland
Nordrhein-Westfalen

Stadt/Gemeinde
Krefeld

Programmgebiet
Krefeld-Süd

Projektlaufzeit
02/2009 bis 10/2012

Förderrunde
2008-2012

Kontakt

Annette Uhr
Stadt Krefeld/VHS Krefeld
Von-der-Leyen-Platz 2
47798 Krefeld
Telefon: 02151 862683
Fax: 02151 862680
vhs@­krefeld.de
VHS Krefeld

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