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QB - Qualifizierungsstätte Brauck

Die Qualifizierungsstätte Brauck (QB) bündelt unterschiedliche Aktivitäten zur Förderung von Langzeitarbeitslosen, arbeitslosen Jugendlichen und Schülerinnen und Schülern im Gladbecker Stadtteil Brauck. Dabei setzt das Projekt an verschiedenen Punkten an, um die festgestellten Bedarfe zu bearbeiten:

  • Übergang Schule-Beruf: berufliche Orientierung an wöchentlich stattfindenden Werkstatttagen und individuelles Coaching von Schülerinnen und Schülern und deren Eltern der Roßheideschule (Förderschule),
  • Übergang in Ausbildung und Arbeit: individuelles Coaching und Qualifizierung für (junge) Mütter und Väter zur Integration in Ausbildung und Arbeit, Durchführung von (Teil-)Qualifizierungen in Fachwerkstätten und Bewerbungsunterstützung und
  • Qualifizieren im Stadtteil: Stadtteilprojekte im Rahmen des integrierten Entwicklungskonzepts Brauck, u.a. Mitwirkung langzeitarbeitsloser Bewohnerinnen und Bewohner bei der Umgestaltung des Außengeländes der Schulen am Kortenkamp.
Steckbrief
Kooperationspartner Stadt Gladbeck: Koordinierungsstelle Soziale Stadt, Jugendberufshilfe
Stadtteilbüro Brauck
Vestische Arbeit, Bezirkstelle Gladbeck (ARGE)
Berufsfortbildungswerk des DGB (bfw)
Roßheideschule: städtische Förderschule mit den Förderschwerpunkten Lernen, emotionale und soziale Entwicklung in Brauck
Handlungsfelder Integration von Jugendlichen in Ausbildung und Arbeit
Integration von Langzeitarbeitslosen in Arbeit
Verbesserung des Übergangs von der Schule in den Beruf
Zielgruppen Jugendliche und junge Erwachsene
Personen des Rechtskreises SGB II
Schülerinnen und Schüler

Handlungsbedarf und Ziele

Der Stadtteil Brauck im Süden von Gladbeck weist aufgrund seiner historischen und sozialen Entwicklung als typisches „Ruhrgebietsquartier“ eine Reihe von Besonderheiten auf: Der Migrantenanteil ist hoch (rd. 19%, Stand: 2006), hinzu kommt eine immer noch hohe Arbeitslosigkeit von etwa 13% (Stand: 04/2008) – darunter 430 Jugendliche unter 25 Jahren und 2.450 Langzeitarbeitslose. Wie eine Telefonumfrage der Jugendberufshilfe im August 2008 ergab, bleibt auch die Zahl unversorgter Jugendlicher ohne Ausbildungsstelle (87) auf hohem Niveau konstant. Der Übergang von der Schule in den Beruf ist besonders für Schülerinnen und Schüler der Förderschule im Stadtteil mit Hindernissen verbunden. Sie finden in der Regel keinen Ausbildungsplatz. Wenn dies doch eintritt, dann sind es v.a. Berufe mit geringen Verdienstmöglichkeiten, ungünstigen Arbeitsbedingungen oder mangelnden Karriereaussichten. Berufsvorbereitende Maßnahmen bilden so häufig den Grundstock einer „Maßnahmenkarriere“. In Brauck sind etwa 100 Bedarfsgemeinschaften von Müttern und Vätern mit Kindern unter 3 Jahren gemeldet, für die die Verbindung von Erwerbstätigkeit und Familie erfahrungsgemäß schwierig ist. Eine weitere besondere Zielgruppe im Quartier bilden die Langzeitarbeitslosen. Viele unter ihnen kommen aus Familien mit Migrationshintergrund. In der Regel verfügen sie nicht (mehr) über adäquate berufliche Kenntnisse, um auf dem Arbeitsmarkt konkurrenzfähig zu sein.

Um die unterschiedlichen Zielgruppen erreichen zu können, integriert die Qualifizierungsstätte Brauck (QB) 3 Handlungsfelder von BIWAQ zu einem Gesamtansatz: Projektziele sind die Integration von Langzeitarbeitslosen in Arbeit, die Integration von Jugendlichen in Ausbildung und Arbeit und die Verbesserung des Übergangs von der Schule in den Beruf. Dazu bündelt das Projekt unterschiedliche Aktivitäten und setzt an verschiedenen Punkten an, um die festgestellten Bedarfe in den 3 Handlungsfeldern zu bearbeiten:

  • Übergang Schule-Beruf: Verbesserung des Übergangs Schule – Beruf durch werkstattgebundene berufliche Orientierung und Coaching für Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern der Roßheideschule (Förderschule),
  • Übergang in Ausbildung und Arbeit: individuelles Coaching für (junge) Mütter und Väter zur Integration in Ausbildung und Arbeit, Durchführung von (Teil-)Qualifizierungen in Fachwerkstätten, Bewerbungsunterstützung, Arbeitsgelegenheiten in Mehraufwand und Praktika sowie
  • Qualifizieren im Stadtteil: Stadtteilprojekte im Rahmen des integrierten Entwicklungskonzepts Brauck, u.a. Mitwirkung langzeitarbeitsloser Bewohnerinnen und Bewohner bei der Umgestaltung des Außengeländes der Schulen am Kortenkamp mit Hauptfokus auf die Vermittlung sozialer Kompetenzen, v.a. Stärkung interkultureller Kommunikations- und Handlungsfähigkeiten. Ein weiteres Ziel hier ist die Verbesserung der Identifikation mit dem Quartier.

Aktivitäten

  • Übergang Schule-Beruf: berufliche Orientierung unter anderem durch wöchentlich stattfindende Werkstatttage und Coaching für Schülerinnen und Schüler der Roßheideschule (Förderschule), Aufbau von Angeboten für die Eltern
  • Übergang in Ausbildung und Arbeit: Individuelles Coaching für (junge) Mütter und Väter, Reflexion bisheriger schulischer und beruflicher Erfahrungen, Bewerbungsunterstützung, individuelle Begleitung im Bewerbungsprozess, Sozialkompetenztrainings, Arbeitsgelegenheiten in Mehraufwand und Praktika
  • Durchführung von (Teil-)Qualifizierungen in Fachwerkstätten, Erwerb von Zusatzqualifikationen (z.B. zusätzlicher Fahrerlaubnisse)
  • Fachpraktische Qualifizierung von Teilnehmenden in arbeitsmarktpolitischen Projekten im Stadtteil im Rahmen des integrierten Handlungskonzepts Brauck
  • Nutzung lokaler Netzwerke zur Akquise von Praktikums-, Arbeits- und Ausbildungsplätzen, Entwicklung von Konzepten zur Verbundausbildung

Projektinformationen

Zielgebiet: Regionale Wettbewerbs-
fähigkeit und Beschäftigung
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Stadt: Gladbeck
Programmgebiet: Brauck
Projektlaufzeit: 02/2009 bis 01/2011
Förderrunde: 2008-2012

Kontakt

Jürgen Schell
rebeq GmbH
Stollenstr. 13
45966 Gladbeck
Telefon: 02043 957115
Fax: 02043 957123
schell@­rebeq.de
rebeq GmbH

Zusatzinformationen

Projektinformationen

Zielgebiet
Regionale Wettbewerbs-
fähigkeit und Beschäftigung

Bundesland
Nordrhein-Westfalen

Stadt/Gemeinde
Gladbeck

Programmgebiet
Brauck

Projektlaufzeit
02/2009 bis 01/2011

Förderrunde
2008-2012

Kontakt

Jürgen Schell
rebeq GmbH
Stollenstr. 13
45966 Gladbeck
Telefon: 02043 957115
Fax: 02043 957123
schell@­rebeq.de
rebeq GmbH

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