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WABI: Wohnen - Arbeit - Bildung - Integration

Das Netzwerk WABI vereinigt wichtige Akteure im Soziale-Stadt-Gebiet Halle Neustadt. WABI hat sich drei Arbeitsschwerpunkte gesetzt: Stärkung der lokalen Ökonomie, Integration von Langzeitarbeitslosen in den Arbeitsmarkt, Erleichterung des Übergangs von der Schule in den Beruf. Für diese Arbeitsschwerpunkte sind drei Teilprojekte vorgesehen. Als Teilprojekt 1 soll eine „Stadtteilgenossenschaft“ aufgebaut werden, die über ihre wirtschaftliche Tätigkeit hinaus eine nachhaltige Struktur zur Stützung der Stadtteilarbeit schafft. Im 2. Teilprojekt „Berufswahlreife durch praktische Angebote“ werden ein neues Modell zur Herstellung der Berufswahlreife bei Jugendlichen erprobt und Kontakte und Kooperationsstrukturen zwischen Unternehmen, Schulen und Jugendlichen im Quartier aufgebaut. Über das 3. Teilprojekt „Selbständig in Halle-Neustadt“ werden Existenzgründerinnen und Existenzgründer im Stadtteil bei den ersten Schritten in die Selbständigkeit unterstützt.

Steckbrief
Kooperationspartner Stadt Halle: Fachbereich Stadtentwicklung und -planung, Beauftragte für Integration und Migration
ARGE SGB II Halle
Jugendwerkstatt Bauhof
Kreisvolkshochschule
DVZ-Bildungszentrum
Gesellschaft für Wohn- u. Gewerbeimmobilien Halle-Neustadt (GWG)
Innova eG
Quartiersmanagement
Industrie- und Handelskammer
Handwerkskammer
Halle-Neustadt Verein
Hauptschulen
Handlungsfelder Integration von Langzeitarbeitslosen in Arbeit
Stärkung der lokalen Ökonomie
Verbesserung des Übergangs von der Schule in den Beruf
Zielgruppen Existenzgründerinnen und Existenzgründer
Jugendliche und junge Erwachsene
Betriebe der lokalen Ökonomie
Schülerinnen und Schüler
Personen des Rechtskreises SGB II

Handlungsbedarf und Ziele

In Halle-Neustadt leben ca. 49.000 Einwohner. Der Trend zur Abwanderung ist leicht rückläufig, aber noch immer zu spüren. Die Arbeitslosigkeit ist mit ca. 20% hoch. Einkommens- und Kaufkraftverlust kennzeichnet die Situation vieler Neustädter. Die wirtschaftliche Entwicklung der im Stadtteil verankerten Betriebe und Unternehmen ist gefährdet. WABI knüpft mit seinen Zielstellungen direkt an die vom Quartiersmanagement im Auftrag der Stadt entwickelte Fortschreibung des integrierten Entwicklungskonzeptes an. Im Stadtteil sollen neue Arbeitsplätze entstehen, Unternehmen dazu angeregt werden, am Standort qualifiziertes Personal zu rekrutieren und Neustädter Jugendlichen Perspektiven und Chancen im Übergang Schule-Beruf aufzeigen.

Die beteiligten Akteure verfolgen gemeinsam das Ziel, das Quartier ökonomisch aufzuwerten und nachhaltig Beschäftigungsmöglichkeiten im Stadtteil zu schaffen. Das Projekt richtet sich an Jugendliche wie an (ältere) Erwerbslose, an Migranten und Migrantinnen, an neue Bewohner ebenso wie an Alteingesessene. Besondere Bedeutung hat das Netzwerk lokaler Akteure, deren nachhaltige Zusammenarbeit in einer zu gründenden Stadtteilgenossenschaft institutionalisiert wird.

Aktivitäten

  • Aufbau begleitender Kompetenzteams (Kommunalverwaltung und -politik, lokale Wirtschaft, Arbeitsverwaltung, Migrantenorganisationen, Gemeinwesenakteure) zur Unterstützung der Stadtteilentwicklung, der Bündelung von Interessenlagen, zur Öffentlichkeits-, Image- und Lobbyarbeit für den Stadtteil
  • Projektübergreifende Qualifizierung von Zielgruppen (u.a. Sprache, IT-Kurse, Handwerk)
  • Gründung einer Stadtteilgenossenschaft, die u.a. wohnungsnahe sowie stadtteilbezogene soziale Dienstleistungen anbietet
  • Aufbau beruflicher Perspektiven für Jugendliche vor Ort; Herstellung der Berufswahlreife, Elternarbeit, Ausbildung von Peer-Trainern, Schülerpraktika, Entwicklung einer Teststrecke zur Erprobung verschiedener Berufsfelder
  • Lokale Unterstützung Langzeitarbeitsloser bei Existenzgründungsvorhaben

Filmbeitrag

Der regionale Fernsehsender TV Halle berichtete am 4.8.2009 über das BIWAQ-Projekt WABI. Die Filmbeiträge können unter folgenden Links angesehen werden:

>> Film: WABI auf der Familienmesse in Halle-Neustadt (4.8.2009)

Projektinformationen

Zielgebiet: Konvergenz
Bundesland: Sachsen-Anhalt
Stadt: Halle (Saale)
Programmgebiet: Halle-Neustadt
Projektlaufzeit: 02/2009 bis 10/2012
Förderrunde: 2008-2012

Kontakt

Michael Scherschel
SPI Soziale Stadt und Land Entwicklungsgesellschaft mbH
Zur Saaleaue 51a
06122 Halle (Saale)
Telefon: 0345 68694820
Fax: 0345 68694828
m.scherschel@­spi-ost.de
SPI Soziale Stadt und Land Entwicklungsgesellschaft mbH
Steffi Ackermann
SPI Soziale Stadt und Land Entwicklungsgesellschaft mbH
Zur Saaleaue 51a
06122 Halle (Saale)
Telefon: 0345 68694822
Fax: 0345 68694828
s.ackermannl@­spi-ost.de
SPI Soziale Stadt und Land Entwicklungsgesellschaft mbH

Zusatzinformationen

Projektinformationen

Zielgebiet
Konvergenz

Bundesland
Sachsen-Anhalt

Stadt/Gemeinde
Halle (Saale)

Programmgebiet
Halle-Neustadt

Projektlaufzeit
02/2009 bis 10/2012

Förderrunde
2008-2012

Kontakt

Michael Scherschel
SPI Soziale Stadt und Land Entwicklungsgesellschaft mbH
Zur Saaleaue 51a
06122 Halle (Saale)
Telefon: 0345 68694820
Fax: 0345 68694828
m.scherschel@­spi-ost.de
SPI Soziale Stadt und Land Entwicklungsgesellschaft mbH
Steffi Ackermann
SPI Soziale Stadt und Land Entwicklungsgesellschaft mbH
Zur Saaleaue 51a
06122 Halle (Saale)
Telefon: 0345 68694822
Fax: 0345 68694828
s.ackermannl@­spi-ost.de
SPI Soziale Stadt und Land Entwicklungsgesellschaft mbH

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