Oberhausen nach vorn – Stärkung von Wirtschaft und Arbeit
| Kooperationspartner |
Stadt Augsburg: Baureferat – Koordinierungsstelle Soziale Stadt, VHS Augsburg, Sozialreferat, ASD LOS-Beauftragter
ARGE für Beschäftigung Augsburg BBZ Ideenwerkstatt Online & Service Berufliche Fortbildungszentren der Bayrischen Wirtschaft (bfz) Stadtjugendring Kompetenzzentrum Familie Schulen (Schulsozialarbeit), Berufsschulen Stadtteilmütter Initiative Beratung und Begegnung (IBB e.V.) Lehrstelleninitiativen Industrie- und Handelskammer Vereine im Quartier AG für Oberhausen Kirchengemeinden Gewerkschaft Jobpaten |
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| Handlungsfelder |
Integration von Jugendlichen in Ausbildung und Arbeit
Integration von Langzeitarbeitslosen in Arbeit Verbesserung des Übergangs von der Schule in den Beruf Stärkung der lokalen Ökonomie |
| Zielgruppen |
Jugendliche und junge Erwachsene
Personen des Rechtskreises SGB II Schülerinnen und Schüler Migrantinnen und Migranten |
Handlungsbedarf und Ziele
Im Quartier Oberhausen-Nord hat die städtebauliche Entwicklung in den letzten 3 Jahren viele Zuzüge von außen gebracht. Der Stadtteil hat aber weiterhin mit etwa 60% einen hohen Migrantenanteil. Intermediäre Institutionen sind überaltert; es gibt Vernetzungs- und Kommunikationsdefizite vor Ort. Es fehlt ein geeigneter Ort für die Bewohnerinnen und Bewohner, die einen Ansprechpartner benötigen. Das Gebiet ist geprägt durch Klein- und Kleinstbetriebe, darunter viele Unternehmen, deren Inhaber ebenfalls einen Migrationshintergrund haben. Frauen mit Migrationsbiografie sind zumeist in der häuslichen Situation isoliert und haben formal niedrige Schulabschlüsse. Von 1.315 im Stadtteil lebenden 15-25-Jährigen beziehen rund 12% Transfereinkommen. Nur etwa 25% der Hauptschüler erhalten eine Lehrstelle, bei Jugendlichen mit Migrationsbiografie ist der Anteil sogar noch geringer. Die benachteiligten Bevölkerungsgruppen sind nur eingeschränkt imstande, die üblichen Zugangswege zum Gesundheitssystem zu nutzen.
Das neue Projekt „Oberhausen nach vorn“ knüpft an diese Problemlagen an und hat die Integration von Bewohnerinnen und Bewohnern aus Oberhausen-Nord in Arbeit und Ausbildung und der Verbesserung der wirtschaftlichen Situation im Stadtteil zum Ziel. Kernelemente sind neben dem Aufbau einer zentralen Anlaufstelle im Quartier berufsvorbereitende Angebote und Einzelcoachings für ausbildungslose Jugendliche, Beschäftigungsangebote und berufsbezogene Sprachkurse speziell für Frauen sowie Beratungsangebote für lokale Unternehmen. Die beschäftigten Frauen eignen sich berufliche Fähigkeiten an und gewinnen neue soziale Kontakte und Selbstbewusstsein. Die Betriebe werden bei der Schaffung neuer Ausbildungsplätze beraten und anschließend während der Ausbildung betreut. Darüber hinaus werden die Angebote in den Bereichen der Arbeitsmarktförderung und lokalen Ökonomie durch Angebote in der Gesundheitsprävention flankiert. Dies hat nicht nur die Verbesserung der Gesundheit der Teilnehmenden zum Ziel, sondern trägt auch in der Berufsvorbereitung zu ihrer persönlichen Stabilisierung bei. Ein jährliches Stadtteilfest rundet das Angebot ab und schlägt eine Brücke zwischen den verschiedenen lokalen Milieus.
Aktivitäten
- Gründung und Etablierung eines Kontaktbüros für arbeitsuchende Bewohner
- Information, Beratung und Bewerbungstraining, Erstellung von Bewerbungsunterlagen inkl. Stellenrecherche für Jugendliche im Quartier
- Individuelle und persönliche Begleitung und Betreuung (Coaching) von Teilnehmenden im Rahmen der Bewerbungen und Vorstellungstermine und Kontakte zu relevanten Akteuren
- Beratung für ausbildungsplatzsuchende Jugendliche, Betreuung während der Ausbildung
- Individuelle Qualifizierung, Kompetenz- und Sprachfeststellung zur Klärung beruflicher und sprachlicher Kompetenzen der Jugendlichen, berufsbezogene Sprachkurse zur Hebung von Lese- und Schreibkenntnissen
- Berufsbezogene Sprachkurse für arbeitsuchende Frauen, Professionalisierung ihrer Haushaltskenntnisse, Qualifizierung und Beschäftigungsangebote
- Beratung, Unterstützung und Betreuung für Betriebsinhaber im Bereich Ausbildung
- Netzwerkaufbau: Kommune, Krankenkassen, Unternehmen, Schulen, Kitas, Pflegedienste, Vereine, Kirchengemeinden
- Etablierung eines Gesundheitstreffpunkts für Ernährungsberatung und Gesundheitsprävention
- Organisation und Durchführung eines jährlichen Stadtteilfests
Projektinformationen
Zielgebiet: Regionale Wettbewerbs-
fähigkeit und Beschäftigung
Bundesland: Bayern
Stadt: Augsburg
Programmgebiet: Oberhausen-Nord
Projektlaufzeit: 12/2008 bis 10/2012
Förderrunde: 2008-2012
Kontakt
Förderagentur Augsburg GmbH
Fuggerstraße 3
86150 Augsburg
Telefon: 0821 45043432
Fax: 0821 45043449
bianca.ross@foerderagentur.de
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