Standfest
Darüber hinaus wird es eine übergeordnete Aufgabe sein, das gezielte Wiedererlernen verschiedener Schlüsselkompetenzen und Fähigkeiten, beispielsweise der Selbst- sowie Fremdreflexion, Pünktlichkeit, Abbau von Aggressionen zu unterstützen. Im Rahmen eines Drei-Phasenmodells werden so die Grundvoraussetzungen für eine Ausbildungs- und/oder Berufstätigkeit geschaffen. Ein weiteres Anliegen des Vorhabens ist es, im Rahmen des Projektes den Übergang in Ausbildung und Beschäftigung in Unternehmen der Region zu unterstützen, z.B. durch die Akquise und Sensibilisierung von Unternehmen für die Beschäftigung bzw. Ausbildung der Jugendlichen.
| Kooperationspartner |
Rostock Business
Unternehmerverband Rostock Aus- und Fortbildungszentrum Schifffahrt-Hafen Hanse-Jobcenter Amt für Jugend und Soziales der Hansestadt Rostock Schule am Schäferteich (Förderschule) Baltic-Schule (Integrierte Gesamtschule) Otto-Lilienthal-Schule (Regionalschule) Quartiersmanagement Toitenwinkel Vereinigte Bürgerinitiative Toitenwinkel Deutsches Rotes Kreuz |
|---|---|
| Handlungsfelder |
Integration von Jugendlichen in Ausbildung und Arbeit
Verbesserung des Übergangs von der Schule in den Beruf |
| Zielgruppen |
Jugendliche und junge Erwachsene
Schülerinnen und Schüler Personen des Rechtskreises SGB II Schulabbrecherinnen und Schulabbrecher |
Handlungsbedarf und Ziele
Eines der zentralen Probleme im Rostocker Stadtteil Toitenwinkel ist die hohe Arbeitslosenquote, die vor allem unter Jugendlichen zu verzeichnen ist. Das Projekt „Standfest“ setzt hier an und greift den konkreten Handlungsbedarf in Bezug auf die Ausbildungs- und Arbeitssituation der Jugendlichen auf. Die Aktivitäten im Rahmen des Projektes sollen dazu beitragen, die sich darstellende Perspektivlosigkeit der Betroffenen dieser jungen Generation umzukehren und ihr wichtige Voraussetzungen, die sie für den Einstieg in den Ausbildungs- bzw. Arbeitsmarkt dringend benötigt, mit auf den Weg zu geben. Diese Basis soll nachhaltig von den Jugendlichen gefestigt und verinnerlicht werden. Dabei soll es es im Einzelnen darum gehen, neben dem Erlernen praktischer Fertigkeiten an konkreten Objekten in und für Toitenwinkel einen besonderes Augenmerk auf den Ausbau verschiedener Kompetenzbereiche, beispielsweise des Erlernen und Stärkens von sozialer Kompetenz zu legen, um überhaupt wieder einen Einstieg in den Arbeits- und Ausbildungsalltag zu finden. Ziel des Projekts „Standfest“ ist die Integration von Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Ausbildung und Arbeit. Durch das Kennenlernen verschiedener Arbeits- bzw. Berufsmöglichkeiten und die aktive Teilnahme an Orientierungsmaßnahmen verbessern die Jugendlichen ihre Chancen für ihren Einstieg in den Arbeitsmarkt. Die Projektteilnehmer und -teilnehmerinnen werden in die Lage versetzt ihre Ressourcen zu nutzen, Selbstwertgefühl zu entwickeln und sich aktiv in die Gesellschaft zu integrieren.Aktivitäten
- Schülerinnen und Schüler werden an Praxistagen bzw. Projektwochen verschiedene Arbeits-und Berufsmöglichkeiten kennenlernen. So soll in unterschiedlichen Projekten vermittelt werden, wie der reale Arbeitsalltag abläuft und wie die Schüler eigenhändig etwas schaffen. Projekte dieser Art können z.B. die Anpflanzung einer neuen Grünfläche vor dem Schulgelände oder die Herstellung von Holzprodukten für die Schule sein
Jugendliche Arbeitslose sollen sich im Rahmen eines Drei-Phasenmodells beruflich orientieren. Diese Phasen werden wie folgt durchgeführt:
- Phase I (2 bis 6 Monate): engmaschiges Wiedererlernen von Schlüsselkompetenzen wie Pünktlichkeit, Einhalten von Regeln, Konfliktfähigkeit, Erlernen grundlegender fachlicher Kompetenzen in den verschiedenen Arbeitsbereichen Holz, Bau, Gartenbau, Küche und Kreativwerkstatt mit dem Ziel der Qualifizierungsfähigkeit
- Phase II (2 bis 6 Monate): Anwenden der erlernten Schlüsselkompetenzen sowie der vermittelten handwerklichen Grundkompetenzen; Selbst- und Fremdreflektion mit dem Ziel, sich selber einschätzen zu lernen; Anbahnen von Fertigkeiten der zunehmenden selbständigen Planung und Durchführung von handwerklichen Projektarbeiten; Aquise von Praktikumsstellen entsprechend der erlernten und gefestigten Fertigkeiten
- Phase III (bis zu 3 Monate): Einsatz der Projektteilnehmer in den Praxisfeldern mit weiterer sozialpädagogischer Begleitung; Vorbereitung der Berufswegeplanung, Abschluss der beruflichen Orientierung mit konkreter Vereinbarung zur Berufswegeplanung und Übergang in den Berufsbildungsbereich bzw. in den Arbeitsmarkt bzw. Überleitung in Zuverdienstmöglichkeiten
Projektinformationen
Zielgebiet: Konvergenz
Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern
Stadt: Rostock
Programmgebiet: Toitenwinkel
Projektlaufzeit: 04/2009 bis 10/2012
Förderrunde: 2008-2012
Kontakt
Ohne Barrieren e.V.
Neu Hinrichsdorf 18a
18146 Rostock
Telefon: 0381 8577216
Fax: 0381 8577215
m.wiesener@ohne-barrieren-ev.de; standfest@ohne-barrieren-ev.de
Ohne Barrieren e.V.
Ohne Barrieren e.V.
Neu Hinrichsdorf 18a
18146 Rostock
Telefon: 0381 8577217
Fax: 0381 8577215
k.hollerbaum@ohne-barrieren-ev.de; standfest@ohne-barrieren-ev.de
Ohne Barrieren e.V.





