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Sozial-Laden

Dienstleistungen, Qualifizierungen und Vermittlungsunterstützung in Ausbildung und Arbeit für arbeitslose Jugendliche und Erwachsene in der Stadt Dessau-Roßlau

Das Projekt verknüpft Beratung, Beschäftigung und Qualifizierung von (langzeit-)arbeitslosen Jugendlichen und Erwachsenen mit der Beschaffung und Aufarbeitung von Sachspenden für bedürftige Quartiersbewohner. Der Sozial-Laden als Dreh- und Angelpunkt des Projekts besteht aus verschiedenen Abteilungen, in denen die Teilnehmenden entsprechend ihrer individuellen Voraussetzungen und Kompetenzen eingesetzt werden. Das Projekt trägt wesentlich zur beruflichen Orientierung und Integration arbeitsuchender Personen in den ersten Ausbildungs- und Arbeitsmarkt bei. Ein Schwerpunkt des Projekts liegt in der individuellen Kompetenzfeststellung und den daraus resultierenden Qualifizierungs- und Integrationsschritten. Besonders junge Menschen sollen durch das Projekt bei der beruflichen Orientierung und praktischen Erprobung unterstützt werden, um Ausbildungsabbrüchen vorzubeugen und sie bedarfsgerecht in der Region zu integrieren.

Steckbrief
Kooperationspartner Arbeits- und Sozialförderungsgesellschaft Dessau (ASG) e.V.
Deutsches Rotes Kreuz
Caritas
Stadt Dessau-Roßlau: Sozialdezernat
Handlungsfelder Integration von Jugendlichen in Ausbildung und Arbeit
Integration von Langzeitarbeitslosen in Arbeit
Zielgruppen Jugendliche und junge Erwachsene
Personen des Rechtskreises SGB II

Handlungsbedarf und Ziele

Die Dessauer Innenstadt weist gegenüber anderen Stadtgebieten wirtschaftliche, soziale und ökologische Defizite und Benachteiligungen auf. Sie ist u.a. gekennzeichnet durch hohe Arbeitslosigkeit und Langzeitarbeitslosigkeit, eine geringe Erwerbsquote, die Abwanderung von Jugend und Leistungsträgern wegen fehlender Perspektiven, eine niedrige Geburtenrate und Überalterung. Der relative Rückgang der Einwohnerzahl im Quartier war zwischen 1995 und 2007 doppelt so hoch wie in der Gesamtstadt. Die Folgen sind ein überdurchschnittlich hoher Wohnungsleerstand (2007: 26%), eine immer älter werdende Bewohnerschaft und ein im Vergleich zur Gesamtstadt fast doppelt so hoher Anteil an Arbeitslosen. Die damit verbundene geringe Kaufkraft führt wiederum zur Erosion des örtlichen Einzelhandels.

Ohne die Aufwertung des innerstädtischen Bereichs für junge Menschen und Familien sowie die Schaffung von Ausbildungs- und Arbeitsplätzen droht sich der Prozess der Überalterung der Bevölkerung fortzusetzen und der Nachwuchs an Arbeitskräften drastisch zu verringern. Die hohe Sockelarbeitslosigkeit gilt es durch die Förderung beruflicher und sozialer Kompetenzen aufzubrechen. Ausbildungsabbrüche oder die Wahl falscher Berufe sollen durch frühzeitigen Abgleich der Voraussetzungen vermieden werden.

Hierzu will das Projekt Sozialladen einen Beitrag leisten. Aufgabe ist die Beschaffung und die Aufbereitung von Sachspenden, damit diese über Projektpartner an hilfebedürftige Personen weitergegeben werden können. Diese Vorgehensweise bietet eine praxisbezogene Aufgabenstellung. Das Stadtgebiet ist gekennzeichnet durch eine hohe Arbeitslosigkeit und geringe Kaufkraft und bietet somit ausreichend Potenzial für die Installation und nachhaltige Implementierung des Projekts. Das Projekt trägt wesentlich zur beruflichen Orientierung und Integration arbeitssuchender Personen in den ersten Ausbildungs- und Arbeitsmarkt bei.

Ein Schwerpunkt des Projekts liegt in der individuellen Kompetenzfeststellung und den daraus resultierenden Qualifizierungs- und Integrationsschritten. Die Teilnehmenden werden in fachlichen und sozialen Kompetenzen gefördert. Besonders junge Menschen sollen bei der beruflichen Orientierung (z.B. in den Bereichen Handwerk, Marketing, Verkauf, Lager/Logistik und kaufmännische Dienstleistungen) durch praxisbezogene Aufgaben und Erprobungen unterstützt werden, um somit Ausbildungsabbrüchen vorzubeugen und sie bedarfsgerecht in der Region zu integrieren. Daneben sollen Unternehmen bei der Auswahl geeigneter Bewerber beraten werden. Das Ziel besteht darin, junge Menschen in der Stadt zu halten, vorhandene Fachkräfte zu eruieren und gemäß der Bedarfe zu orientieren und zu qualifizieren.

Aktivitäten

  • Individuelle Kompetenzfeststellung der Teilnehmenden
  • Bedarfsorientierte Qualifizierung in den verschiedenen Abteilungen des Sozial-Ladens (Distribution, Marketing, Beschaffung, Aufarbeitung)
  • Weitergabe der Sachspenden an Bedürftige über Projektpartner
  • Unterstützung bei der beruflichen Eingliederung
  • Einrichtung eines Jobbüros als Anlaufstelle für die Teilnehmenden und weitere Interessierte: Information über Praktika und Angebote auf dem ersten Arbeitsmarkt, Unterstützung von Arbeitgebern bei der Auswahl geeigneter Bewerber

Projektinformationen

Zielgebiet: Regionale Wettbewerbs-
fähigkeit und Beschäftigung
Bundesland: Sachsen-Anhalt
Stadt: Dessau-Roßlau
Programmgebiet: Innenstadt
Projektlaufzeit: 8/2009 bis 8/2012
Förderrunde: 2008-2012

Kontakt

Antje Zehe
Fortbildungsakademie der Wirtschaft (FAW) gGmbH
Antoinettenstraße 37
06844 Dessau-Roßlau
Telefon: 0340 25325912
Fax: 0340 2532599
antje.zehe@­faw-merseburg.de
Fortbildungsakademie der Wirtschaft (FAW) gGmbH

Zusatzinformationen

Projektinformationen

Zielgebiet
Regionale Wettbewerbs-
fähigkeit und Beschäftigung

Bundesland
Sachsen-Anhalt

Stadt/Gemeinde
Dessau-Roßlau

Programmgebiet
Innenstadt

Projektlaufzeit
8/2009 bis 8/2012

Förderrunde
2008-2012

Kontakt

Antje Zehe
Fortbildungsakademie der Wirtschaft (FAW) gGmbH
Antoinettenstraße 37
06844 Dessau-Roßlau
Telefon: 0340 25325912
Fax: 0340 2532599
antje.zehe@­faw-merseburg.de
Fortbildungsakademie der Wirtschaft (FAW) gGmbH

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