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„LIFE“ im Tacheles – Internationales Café für Frauen

Lebensweltorientierte Integration von Frauen in Erwerbsarbeit

Das „Tacheles – Internationales Café für Frauen“ ist im Duisburger Stadtteil Hochfeld eine Anlaufstelle für Besucherinnen, die hier in einem geschützten Rahmen Alltagsprobleme besprechen und sich beraten lassen können. Das Projekt „LIFE im Tacheles“ hat zum Ziel, 50 langzeitarbeitslose Frauen aus dem Quartier in ihrer Integration in Arbeit zu unterstützen. Dabei dient das Tacheles als Ort der niedrigschwelligen Ansprache, der Beratung und der Qualifizierung. Vorgesehen ist ein systematischer Prozess der Berufswahl. LIFE greift den Förderbedarf der Teilnehmerinnen auf und entwickelt gemeinsam mit ihnen individuelle Förderpläne. Auf deren Grundlage werden Angebote zur (Vor-)Qualifizierung konzipiert und umgesetzt und die Frauen sowohl in Zusammenarbeit mit anderen Bildungsträgern im Quartier als auch mit ortsansässigen Unternehmen weitervermittelt. Dabei setzt das Projekt auch auf die Kooperation mit Duisburger Migrantenorganisationen (z.B. Internationale Initiative Hochfeld) und stärkt das von der Entwicklungsgesellschaft Duisburg gesteuerte Quartiersnetzwerk im Handlungsfeld „Arbeit und Beschäftigung", so dass die Potenziale des Stadtteils Hochfeld noch sichtbarer werden.

Steckbrief
Kooperationspartner Entwicklungsgesellschaft Duisburg (EG DU)
Handlungsfelder Integration von Langzeitarbeitslosen in Arbeit
Zielgruppen Frauen
Personen des Rechtskreises SGB II

Handlungsbedarf und Ziele

Im Duisburger Stadtteil Hochfeld leben etwa 16.000 Bewohnerinnen und Bewohner. Das Quartier gehört zum Stadtbezirk Mitte, liegt entlang der industriell geprägten Rheinfront und grenzt unmittelbar an die Innenstadt. Früher war Hochfeld ein typisches Arbeiterquartier, heute weist es die klassischen Kriterien eines benachteiligten Stadtteils auf. Durch den Niedergang der Schwerindustrie gingen in den letzen 40 Jahren etwa 20.000 Arbeitsplätze verloren. Dies führte zu Kaufkraftverlusten: Folge waren umfangreiche Geschäftsschließungen. Hochfeld hat in dieser Zeit fast die Hälfte seiner Bevölkerung verloren. In dem ehemals überwiegend von einheimischen Arbeiterfamilien bewohnten Stadtteil zogen vermehrt Zuwanderer, deren Anteil an der Quartiersbevölkerung heute rund 38% beträgt. 64% der Menschen im Stadtteil haben eine Migrationsbiografie (Sozialbericht Duisburg 2007). Hochfeld hat den höchsten Arbeitslosenanteil (rd. 2.300) aller 46 Duisburger Stadtteile und weist mit etwa 900 arbeitslos gemeldeten Frauen die zweithöchste Dichte bei der Frauenarbeitslosigkeit aller Stadtteile auf (Stand: 2007).

Das „Tacheles – Internationales Café für Frauen“ hat sich im Zusammenhang der sozialen Stadtentwicklung im Quartier zur zentralen Anlaufstelle für Bewohnerinnen im Quartier entwickelt, die hier in einem geschützten Rahmen Alltagsprobleme besprechen und sich beraten lassen können. Das Projekt „LIFE im Tacheles“ hat vor dem Hintergrund ihres schwierigen Arbeitsmarktzugangs zum Ziel, 50 langzeitarbeitslose Frauen aus Hochfeld in ihrer Integration in Arbeit zu unterstützen. Dabei dient das „Tacheles – Internationales Café für Frauen“ als Ort der niedrigschwelligen Ansprache, der Beratung und der Qualifizierung. Vorgesehen ist ein systematischer Prozess der Berufswahl. LIFE greift den Förderbedarf der Teilnehmerinnen auf und entwickelt gemeinsam mit ihnen individuelle Förderpläne, auf deren Grundlage Angebote zur (Vor-)Qualifizierung konzipiert und umgesetzt werden und die Frauen sowohl in Zusammenarbeit mit anderen Bildungsträgern im Quartier als auch mit ansässigen Unternehmen weitervermittelt werden. Dabei setzt das Projekt auch auf die Kooperation mit Duisburger Migrantenorganisationen (z.B. Internationale Initiative Hochfeld) und stärkt das von der Entwicklungsgesellschaft Duisburg gesteuerte Quartiersnetzwerk im Handlungsfeld „Arbeit und Beschäftigung“, so dass die Potenziale des Stadtteils Hochfeld noch sichtbarer werden.

Aktivitäten

Weiterentwicklung der Anlaufstelle „Tacheles – Internationales Café für Frauen“ zu einer Koordinierungs- und Qualifizierungsstätte für die berufliche Bildung von Quartiersbewohnerinnen durch folgende 4 Projektbausteine:

  • Baustein 1: Aktivierung und Motivation der Teilnehmerinnen; bei Bedarf organisatorische Unterstützung durch Kinderbetreuung, Schnupperpraktika in Betrieben und Mithilfe im Café
  • Baustein 2: Profiling/Assessment zur Diagnose der Eignung für verschiedene Berufsfelder und Absicherung der Berufsorientierung; Entwicklung individueller Förderpläne (gemeinsam mit den Teilnehmerinnen)
  • Baustein 3: aufbauend auf Förderplänen (niedrigschwellige) (Vor-)Qualifizierung als passgenaues Angebot mit Vermittlung von Schlüsselqualifikationen, Berufskenntnissen und -fertigkeiten sowie Persönlichkeitsstabilisierung
  • Baustein 4: Vermittlung der vorqualifizierten Frauen in Beschäftigungsverhältnisse bei Betrieben (nach Möglichkeit lokalen Unternehmen) oder gegebenenfalls in den 2./3. Arbeitsmarkt

Projektinformationen

Zielgebiet: Regionale Wettbewerbs-
fähigkeit und Beschäftigung
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Stadt: Duisburg
Programmgebiet: Hochfeld
Projektlaufzeit: 11/2009 bis 9/2012
Förderrunde: 2008-2012

Kontakt

Hildegard Fenten
Diakoniewerk Duisburg GmbH
Johanniterstraße 29/31
47053 Duisburg
Telefon: 0203 60056913
Fax: 0203 60056913
hildegard.fenten@­diakoniewerk-duisburg.de
Diakoniewerk Duisburg GmbH

Zusatzinformationen

Projektinformationen

Zielgebiet
Regionale Wettbewerbs-
fähigkeit und Beschäftigung

Bundesland
Nordrhein-Westfalen

Stadt/Gemeinde
Duisburg

Programmgebiet
Hochfeld

Projektlaufzeit
11/2009 bis 9/2012

Förderrunde
2008-2012

Kontakt

Hildegard Fenten
Diakoniewerk Duisburg GmbH
Johanniterstraße 29/31
47053 Duisburg
Telefon: 0203 60056913
Fax: 0203 60056913
hildegard.fenten@­diakoniewerk-duisburg.de
Diakoniewerk Duisburg GmbH

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