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ZAQ - Zukunft durch Ausbildung im Quartier

Ein Projekt zur Begleitung und Sicherung des Übergangs Schule - Beruf im Netzwerk des Quartiers Würzburg Zellerau

Im Herzen des Quartiers wird eine neue niedrigschwellige Anlaufstelle eingerichtet. Durch systematische, frühzeitige und praxisnahe Maßnahmen der Förderung, durch Unterstützung der Persönlichkeits-und Ausbildungsreife und der Berufswahlorientierung sollen Jugendliche aus dem Stadtteil Zellerau bereits während der Pflichtschulzeit auf das Berufsleben vorbereitet werden. Ziel ist der nahtlose Übergang in eine Ausbildung ohne weitere Warteschleifen. Für diejenigen Jugendlichen, die nach der Schule noch keine Ausbildungsstelle gefunden oder eine Ausbildung bereits abgebrochen haben, werden niedrigschwellige Angebote der Unterstützung und Reintegration aufgebaut im Sinne einer „Zweiten Chance“. Mittelfristig will das Projektvorhaben die Entwicklung nachhaltiger Kooperationsformen aller im Wirkungsgefüge des Quartiers relevanten Partner initiieren und unterstützen, konkrete Instrumente der Berufsorientierung schaffen, den erfolgreichen Übergang von der Schule in Ausbildung sicherstellen und die Zahl der Ausbildungsplätze für Jugendliche erhöhen.

Steckbrief
Kooperationspartner Arbeitsagentur Würzburg
ARGE Arbeit und Grundsicherung Würzburg
Hauptschule und Förderschule des Gebiets
lokale Betriebe und Unternehmen
Sozialreferat der Stadt Würzburg
Quartiersmanagement
Handlungsfelder Integration von Jugendlichen in Ausbildung und Arbeit
Verbesserung des Übergangs von der Schule in den Beruf
Zielgruppen Jugendliche und junge Erwachsene
Schülerinnen und Schüler

Handlungsbedarf und Ziele

Der Stadtteil Zellerau gilt als einwohnerstarker, hochverdichteter Stadtteil mit hohem Ausländeranteil, der im Hinblick auf seine Sozialstruktur, sein Ausbildungsniveau sowie sozialer und stadtteilkultureller Infrastruktur erhebliche Defizite aufweist. Der Anteil arbeits- und ausbildungsloser Jugendlicher unter 25 Jahren ist hier deutlich höher als in der Gesamtstadt, ihre Resignation und erlebte Perspektivlosigkeit groß. Nur noch ein Drittel der Schulabgänger mündet nahtlos in eine Ausbildung ein. Alternativen gibt es kaum, viele Überbrückungsmaßnahmen stellen für die Jugendlichen eine aus der Not geborene „Warteschlange“ dar, die sich mittlerweile zu einer erheblichen Bugwelle an „Altbewerbern“ aufsummiert hat. Der Großteil dieser Jugendlichen rekrutiert sich aus den Abgängern der Hauptschule und der Förderschule Zellerau. Kommen weitere Benachteiligungen wie z.B. Lernbeeinträchtigungen, mangelnde Unterstützung durch die Familie oder Migrationshintergrund dazu, verringern sich die Chancen auf eine Ausbildung noch einmal in beträchtlichem Umfang.

Ziel des Projekts ist die Installation einer niedrigschwelligen Anlaufstelle im Herzen des Quartiers. Hier werden von den Projektmitarbeitern die notwendigen Maßnahmen zur Sicherung des Übergangs Schule – Beruf der Zielgruppen initiiert, koordiniert und im Netzwerk des Quartiers nachhaltig verankert. Eine enge Zusammenarbeit mit der Haupt- und Förderschule sowie mit dem Quartiersmanagement ist dabei ebenso vorgesehen wie die nachhaltige Vernetzung mit den lokalen Betrieben.

Durch systematische, frühzeitige und praxisnahe Maßnahmen der Förderung, durch Unterstützung der Persönlichkeits- und Ausbildungsreife und der Berufswahlorientierung sollen ca. 135 Jugendliche aus dem Stadtteil Zellerau bereits während der Pflichtschulzeit auf das Berufsleben vorbereitet werden. Ziel ist der nahtlose Übergang in eine Ausbildung ohne weitere Warteschleifen. Für die Jugendlichen, die nach der Schule noch keine Ausbildungsstelle gefunden oder eine Ausbildung bereits abgebrochen haben, werden niedrigschwellige Angebote der Unterstützung und Reintegration aufgebaut im Sinne einer "Zweiten Chance". Mittelfristig will das Projektvorhaben die Entwicklung nachhaltiger Kooperationsformen aller im Wirkungsgefüge des Quartiers relevanten Partner initiieren und unterstützen, konkrete Instrumente der Berufsorientierung schaffen, den erfolgreichen Übergang von der Schule in Ausbildung sicherstellen und die Zahl der Ausbildungsplätze für Jugendliche erhöhen.

Aktivitäten

  • Erstellung individueller Kompetenzprofile auf der Basis von Berufsneigungstests und praktische Erprobungen in den Werkstätten des Trägers und in Praktika
  • Vermittlung von Grundinformationen über die wesentlichen Berufsfelder, deren Anforderungen bzw. Zugangsvoraussetzungen sowie Perspektiven
  • Schulung der Fähigkeit, selbst Berufserkundungen einzuholen (Interviews mit Betriebsinhabern und Arbeitnehmern, Berufs- und Betriebsporträts, Expertenbefragungen)
  • Entwicklung erster eigener, mit den Eltern und der Berufsberatung abgestimmter Vorstellungen über einen realistischen Wunschberuf
  • Anleitung und Überwachung eines Berufswahlpasses
  • Gewinnen von Partnerbetrieben als außerschulischer Lernort
  • Elternarbeit durch die Organisation von Elternabenden zur Unterstützung der Berufswahlentscheidung
  • Ermittlung und Einbindung der für die persönlichen und beruflichen Neigungen der Jugendlichen relevanten Netzwerke im Quartier

Projektinformationen

Zielgebiet: Regionale Wettbewerbs-
fähigkeit und Beschäftigung
Bundesland: Bayern
Stadt: Würzburg
Programmgebiet: Zellerau
Projektlaufzeit: 05/2009 bis 10/2012
Förderrunde: 2008-2012

Kontakt

Gerold Stühler-Lenhard
HWK-Service GmbH
Daimlerstraße 7
97082 Würzburg
Telefon: 0931 4500417
Fax: 0931 4500450
gerold.stuehler-lenhard@­hwk-service.de
HWK-Service GmbH

Zusatzinformationen

Projektinformationen

Zielgebiet
Regionale Wettbewerbs-
fähigkeit und Beschäftigung

Bundesland
Bayern

Stadt/Gemeinde
Würzburg

Programmgebiet
Zellerau

Projektlaufzeit
05/2009 bis 10/2012

Förderrunde
2008-2012

Kontakt

Gerold Stühler-Lenhard
HWK-Service GmbH
Daimlerstraße 7
97082 Würzburg
Telefon: 0931 4500417
Fax: 0931 4500450
gerold.stuehler-lenhard@­hwk-service.de
HWK-Service GmbH

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