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Zentrum für Lernen, Ausbildung und Beschäftigung in der Gießener Nordstadt (ZELAB)

Selbstlernen fördern, Ausbildungsplätze schaffen, Qualifizierung als bessere Startbedingung für Beschäftigung

Das vorliegende Projekt ist in drei Maßnahmen gegliedert, die alle der Integration von Langzeitarbeitslosen in Ausbildung und Arbeit dienen. Im Selbstlernzentrum wird durch E-learning-Angebote das selbstgesteuerte Lernen gefördert. Besondere Öffnungszeiten und Kinderbetreuung erleichtern die Zugänge insbesondere von Erwerbstätigen, Alleinerziehenden sowie Migrantinnen und Migranten. Über den Baustein „Ausbildungslotsen“ sollen zusätzliche Ausbildungsplätze geschaffen, und die Auszubildenden während der Ausbildung begleitet werden. In der dritten Maßnahme, dem „Gießener Weg“ – in drei Etappen zum Gesellenbrief –, werden die Beschäftigungsaussichten von gering qualifizierten Langzeitarbeitslosen zwischen 25 und 44 Jahren über – von der IHK/HWK anerkannten – Qualifizierungsbausteinen in fünf verschiedenen Berufsfeldern nachqualifiziert.

Steckbrief
Kooperationspartner Stadtteilprojekte (z.B. Aktino)
Kindertagesstätten und Familienzentren
ARGE (GIAG GmbH)
Städtische Wirtschaftsförderung
Nordstadtverein e.V.
Dezernat der Oberbürgermeisterin mit der Nordstadtkoordinatorin und Soziale Stadtentwicklung
Handlungsfelder Integration von Langzeitarbeitslosen in Arbeit
Integration von Jugendlichen in Ausbildung und Arbeit
Zielgruppen Alleinerziehende
Migrantinnen und Migranten
Personen des Rechtskreises SGB II

Handlungsbedarf und Ziele

Das Programmgebiet Gießener Nordstadt ist neben der Kernstadt (17.528 Einwohner) der Stadt Gießen das größte zusammenhängende Stadtgebiet mit 9.481 Bewohnern und Bewohnerinnen (Stand: 2007). Die Gießener Nordstadt ist ein Mischwohngebiet und weist Merkmale eines strukturell benachteiligten Wohnquartiers auf, wie z.B. einen überproportionalen Anteil von Arbeitslosen und Personen mit Migrationshintergrund und einem hohen Anteil (65%) an Wohnungen, die im Rahmen des Sozialen Wohnungsbaus errichtet wurden. Ziel ist die Verbesserung von Beschäftigungschancen von gering qualifizierten Langzeitarbeitslosen oder Beschäftigten und Jugendlichen ohne Ausbildung aus dem Quartier. Der Ansatz setzt an den konkrekten Bedarfen dieser Zielgruppen an und wird über drei einzelne Bausteine umgesetzt.

Das vorliegende Konzept wurde von der Stadtteilkoordinatorin, dem Nordstadtverein e.V., der ämterübergreifenden Steuerungsgruppe, der Oberbürgermeisterin und dem Stadtteilbeirat als die richtigen Angebote für den Stadtteil im Vorfeld erarbeitet und abschließend im Stadteilbeirat einstimmig verabschiedet. Der Nordstadtverein als Träger des Quartiersmanagements begleitet das BiWAQ-Projekt personell und inhaltlich und teilt die Position, dass Bildung und Qualifizierung die beste Basis für eine nachhaltige Integration in den Arbeitsmarkt ist. Das „Selbstlernzentrum“ ist zur Selbstaktivierung und zum selbstgesteuertem Lernen (zeitlich und inhaltlich) für die Bewohner geplant. Alleinerziehende sowie Migrantinnen und Migranten, die überproportional im Stadtteil vertreten sind, sind eine besonders willkommene Zielgruppe. Für Kinderbetreuung wird bei Nachfrage gesorgt.

Der Kostenträger GIAG GmbH (ARGE) hat die Teilprojekte als aussichtsreiche Instrumente zur Verbesserung der Lebenslagen der Nordstadtbewohner anerkannt.

Aktivitäten

  • „Selbstlernzentrum“: Angebot von Netzwerk-PCs mit Lernsoftware zu unterschiedlichsten Lernthemen; Begleitung des Lernprozesses durch Lernberater; Kinderbetreuung. Die Nachfrage für die allgemeine-, schulische- und berufliche Weiterbildung ist so groß, insbesondere von Migranten, dass 14 Plätze eingerichtet wurden.
  • „Ausbildungslotse“: Schaffung von zusätzlichen Ausbildungsplätzen mit Ausbildungsbegleitung zur Vermeidung von Ausbildungsabbrüchen. Die Akquisition und Beratung von Ausbildungsbetrieben bildet das Kerngeschäft.
  • „Gießener Weg“: Qualifizierung von gering qualifizierten Langzeitarbeitslosen (Ü25) in fünf Berufsfeldern: Hauswirtschafter/in, Maler/Lackierer/in, Koch/Köchin, Gebäudereiniger/in, Restaurantfachmann/frau; Die Zuweisung geeigneter Teilnehmender erfolgt in enger Zusammenarbeit mit dem sozialraumorientierten Team der GIAG GmbH (ARGE). Die Qualifizierungsbausteine im „Gießener Weg“ sind durch die jeweilige IHK/HWK anerkannt.

Projektinformationen

Zielgebiet: Regionale Wettbewerbs-
fähigkeit und Beschäftigung
Bundesland: Hessen
Stadt: Gießen
Programmgebiet: Nordstadt
Projektlaufzeit: 8/2010 bis 10/2012
Förderrunde: 2008-2012

Kontakt

Monika Neumaier
Zentrum Arbeit und Umwelt - Gießener gemeinnützige Berufsbildungsgesellschaft mbH
Kiesweg 31
35396 Gießen
Telefon: 0641 9522540
Fax: 0641 51594
geschaeftsfuehrung@­zaug.de
Zentrum Arbeit und Umwelt - Gießener gemeinnützige Berufsbildungsgesellschaft mbH

Zusatzinformationen

Projektinformationen

Zielgebiet
Regionale Wettbewerbs-
fähigkeit und Beschäftigung

Bundesland
Hessen

Stadt/Gemeinde
Gießen

Programmgebiet
Nordstadt

Projektlaufzeit
8/2010 bis 10/2012

Förderrunde
2008-2012

Kontakt

Monika Neumaier
Zentrum Arbeit und Umwelt - Gießener gemeinnützige Berufsbildungsgesellschaft mbH
Kiesweg 31
35396 Gießen
Telefon: 0641 9522540
Fax: 0641 51594
geschaeftsfuehrung@­zaug.de
Zentrum Arbeit und Umwelt - Gießener gemeinnützige Berufsbildungsgesellschaft mbH

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