Wir stellen was auf die Beine! – aus dem Stadtteil für den Stadtteil
Sozialraumorientierte Produktionsschulen in den drei Dortmunder Programmgebieten Soziale Stadt zur Förderung benachteiligter Jugendlicher im Übergang Schule-Beruf
| Kooperationspartner |
JobCenterARGE Dortmund
Stadt Dortmund: Jugendamt, Stadtplanungsamt, Quartiersmanagement, Regionales Bildungsbüro lokale Gewerbevereine Arbeitsgemeinschaft Jugendberufshilfe - AG §78 Akteure der Jugendberufshilfe, der Schulen und der erzieherischen Hilfen GrünBau gGmbH dobeq gGmbH Werkhof Projekt gGmbH |
|---|---|
| Handlungsfelder |
Verbesserung des Übergangs
von der Schule in den Beruf
Integration von Jugendlichen in Ausbildung und Arbeit |
| Zielgruppen |
Schülerinnen und Schüler
Schulabbrecherinnen und Schulabbrecher Jugendliche und junge Erwachsene |
Handlungsbedarf und Ziele
Eine Reihe von Sozialindikatoren (Stand: 2007) belegen den erhöhten Handlungsbedarf in den Programmgebieten Nordstadt, Großsiedlung Hörde-Clarenberg und Scharnhorst-Ost gegenüber der Gesamtstadt: überdurchschnittliche Arbeitslosigkeit von 21,7% (Dortmund gesamt 12,6%), auch bei den unter 25-Jährigen (11,4%, in Dortmund 7,7%), wenig einkommensstärkere Bevölkerung, geringe Quote von Anmeldungen an Gymnasien/Realschulen (19,7, in Dortmund 30,8%), hohe Inanspruchnahme von Hilfen zur Erziehung, hoher Anteil an fehlernährten Kindern, überdurchschnittlicher Anteil an Jugendlichen und jungen Erwachsenen und an Bevölkerung mit Migrationshintergrund sowie sehr hohe SGB II-Quote. Die sozialräumliche Produktionsschule verfolgt eine Strategie mit mehreren Zielen und setzt dabei an den vorhandenen Potenzialen der Quartiere und seiner Bewohner an. Ziel des Projektes ist es, die erhöhte Jugendarbeitslosigkeit in den Programmgebieten durch den Aufbau sozialräumlicher Produktionsschulen zu verringern. Es soll ein produktorientierter Handlungsansatz für bis zu 106 lernmüde Jugendliche mit erheblichen Übergangsschwierigkeiten im Übergang Schule-Beruf entwickelt werden, der an den Bedarfen der Stadtteile ansetzt und ihre sozialräumlichen Qualitäten erheblich verbessert. Die Strategie soll die Lebensverhältnisse in den Stadtteilen nachhaltig verbessern. Das Projekt baut auf integrierte Stadtteilentwicklungskonzepte auf. Local Governance bildet ein durchgehendes Handlungsprinzip der Arbeit in den Stadteilen. Der Gemeinwesenarbeit kommt daher eine besondere Bedeutung zu, sowohl bei der Bewohnerbeteiligung als auch in der aufsuchenden Teilnehmergewinnung und -betreuung. In den Quartieren liegt angesichts des demografischen Wandels in anderen Stadtteilen und des drohenden Facharbeitermangels die Zukunft der Gesellschaft.Aktivitäten
- Aufbau von sozialraumorientierten Produktionsschulen in den Programmgebieten Nordstadt, Scharnhorst-Ost und Clarenberg
- Aktivierung, Ausbau und Einbindung sozialräumlicher Netzwerke durch Sozialraumkoordinatoren
- Aufbau und Betreib eines Jugendservicebüros mit einer Jugendstadtteilwerkstatt
- Aufbau und Betrieb eines Jugendkulturstandorts
- Kompetenzfeststellung/–training, Sprachförderung, Vorbereitung externer Hauptschulabschluss durch Netzwerkpartner
- Qualifizierung und Beschäftigung von Jugendlichen in 13 Arbeitsfeldern: Stadtteilkunst/-kultur, Jugendstadtteilwerkstatt, Ökologischer Gemüsebau, Jugendgastronomie, Aufwertung von Grünanlagen, Möbelrecycling an Schulen, Verwaltung/Büro etc.
- Freizeitangebote und Erlebnispädagogik
- Erstellung von gemeinwohlorientierten Produkten und Dienstleistungen für die Quartiere
Projektinformationen
Zielgebiet: Regionale Wettbewerbs-
fähigkeit und Beschäftigung
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Stadt: Dortmund
Programmgebiet: Großsiedlung Hörde-Clarenberg, Nordstadt, Scharnhorst-Ost
Projektlaufzeit: 9/2009 bis 10/2012
Förderrunde: 2008-2012
Kontakt
Andreas Koch
Interessengemeinschaft Sozialgewerblicher Beschäftigungsinitiativen e.V.
Unnaer Straße 44
44145 Dortmund
Telefon: 0231 8409636
Fax: 0231 8409620
akoch@isb-dortmund.de
Interessengemeinschaft Sozialgewerblicher Beschäftigungsinitiativen e.V.
Interessengemeinschaft Sozialgewerblicher Beschäftigungsinitiativen e.V.
Unnaer Straße 44
44145 Dortmund
Telefon: 0231 8409636
Fax: 0231 8409620
akoch@isb-dortmund.de
Interessengemeinschaft Sozialgewerblicher Beschäftigungsinitiativen e.V.





