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Wir stellen was auf die Beine! – aus dem Stadtteil für den Stadtteil

Sozialraumorientierte Produktionsschulen in den drei Dortmunder Programmgebieten Soziale Stadt zur Förderung benachteiligter Jugendlicher im Übergang Schule-Beruf

Die erhöhte Jugendarbeitslosigkeit in den drei Dortmunder Programmgebieten soll durch den Aufbau und dauerhaften Betrieb sozialräumlicher Produktionsschulen verringert werden. Ausgehend vom dänischen Produktionsschulmodell wird ein produktorientierter Handlungsansatz für bis zu 106 lernmüde Jugendliche mit erheblichen Übergangsschwierigkeiten im Übergang Schule-Beruf entwickelt, der an den Bedarfen der Stadtteile ansetzt und ihre sozialräumlichen Qualitäten erheblich verbessert. Es sollen damit einerseits neue Wege der individuellen Kompetenzförderung in der Jugendberufshilfe erschlossen werden - vor allem für Jugendliche, die mit den herkömmlichen Förderinstrumenten nicht erreicht werden. Andererseits werden neue Wege der sozialen Integration erprobt und die Identifikation der Jugendlichen mit ihrem Quartier gestärkt, indem sie Produkte herstellen, die dem gesamten Stadtteil zugute kommen und für jedermann sichtbar sind. Durch den Aufbau und den Betrieb eines Jugendservicebüros und eines Jugendkulturstandorts sollen die städtebaulichen Qualitäten verbessert werden. Das Projekt baut auf integrierte Stadtteilentwicklungskonzepte auf. Local Governance bildet ein durchgehendes Handlungsprinzip der Arbeit in den Stadtteilen. Gemeinwesenarbeit ist daher besonders wichtig, sowohl bei der Bewohnerbeteiligung als auch in der aufsuchenden Teilnehmergewinnung und -betreuung.

Steckbrief
Kooperationspartner JobCenterARGE Dortmund
Stadt Dortmund: Jugendamt, Stadtplanungsamt, Quartiersmanagement, Regionales Bildungsbüro
lokale Gewerbevereine
Arbeitsgemeinschaft Jugendberufshilfe - AG §78
Akteure der Jugendberufshilfe, der Schulen und der erzieherischen Hilfen
GrünBau gGmbH
dobeq gGmbH
Werkhof Projekt gGmbH
Handlungsfelder Verbesserung des Übergangs von der Schule in den Beruf
Integration von Jugendlichen in Ausbildung und Arbeit
Zielgruppen Schülerinnen und Schüler
Schulabbrecherinnen und Schulabbrecher
Jugendliche und junge Erwachsene

Handlungsbedarf und Ziele

Eine Reihe von Sozialindikatoren (Stand: 2007) belegen den erhöhten Handlungsbedarf in den Programmgebieten Nordstadt, Großsiedlung Hörde-Clarenberg und Scharnhorst-Ost gegenüber der Gesamtstadt: überdurchschnittliche Arbeitslosigkeit von 21,7% (Dortmund gesamt 12,6%), auch bei den unter 25-Jährigen (11,4%, in Dortmund 7,7%), wenig einkommensstärkere Bevölkerung, geringe Quote von Anmeldungen an Gymnasien/Realschulen (19,7, in Dortmund 30,8%), hohe Inanspruchnahme von Hilfen zur Erziehung, hoher Anteil an fehlernährten Kindern, überdurchschnittlicher Anteil an Jugendlichen und jungen Erwachsenen und an Bevölkerung mit Migrationshintergrund sowie sehr hohe SGB II-Quote.

Die sozialräumliche Produktionsschule verfolgt eine Strategie mit mehreren Zielen und setzt dabei an den vorhandenen Potenzialen der Quartiere und seiner Bewohner an. Ziel des Projektes ist es, die erhöhte Jugendarbeitslosigkeit in den Programmgebieten durch den Aufbau sozialräumlicher Produktionsschulen zu verringern. Es soll ein produktorientierter Handlungsansatz für bis zu 106 lernmüde Jugendliche mit erheblichen Übergangsschwierigkeiten im Übergang Schule-Beruf entwickelt werden, der an den Bedarfen der Stadtteile ansetzt und ihre sozialräumlichen Qualitäten erheblich verbessert. Die Strategie soll die Lebensverhältnisse in den Stadtteilen nachhaltig verbessern. Das Projekt baut auf integrierte Stadtteilentwicklungskonzepte auf. Local Governance bildet ein durchgehendes Handlungsprinzip der Arbeit in den Stadteilen. Der Gemeinwesenarbeit kommt daher eine besondere Bedeutung zu, sowohl bei der Bewohnerbeteiligung als auch in der aufsuchenden Teilnehmergewinnung und -betreuung. In den Quartieren liegt angesichts des demografischen Wandels in anderen Stadtteilen und des drohenden Facharbeitermangels die Zukunft der Gesellschaft.

Aktivitäten

  • Aufbau von sozialraumorientierten Produktionsschulen in den Programmgebieten Nordstadt, Scharnhorst-Ost und Clarenberg
  • Aktivierung, Ausbau und Einbindung sozialräumlicher Netzwerke durch Sozialraumkoordinatoren
  • Aufbau und Betreib eines Jugendservicebüros mit einer Jugendstadtteilwerkstatt
  • Aufbau und Betrieb eines Jugendkulturstandorts
  • Kompetenzfeststellung/–training, Sprachförderung, Vorbereitung externer Hauptschulabschluss durch Netzwerkpartner
  • Qualifizierung und Beschäftigung von Jugendlichen in 13 Arbeitsfeldern: Stadtteilkunst/-kultur, Jugendstadtteilwerkstatt, Ökologischer Gemüsebau, Jugendgastronomie, Aufwertung von Grünanlagen, Möbelrecycling an Schulen, Verwaltung/Büro etc.
  • Freizeitangebote und Erlebnispädagogik
  • Erstellung von gemeinwohlorientierten Produkten und Dienstleistungen für die Quartiere

Projektinformationen

Zielgebiet: Regionale Wettbewerbs-
fähigkeit und Beschäftigung
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Stadt: Dortmund
Programmgebiet: Großsiedlung Hörde-Clarenberg, Nordstadt, Scharnhorst-Ost
Projektlaufzeit: 9/2009 bis 10/2012
Förderrunde: 2008-2012

Kontakt

Andreas Koch
Interessengemeinschaft Sozialgewerblicher Beschäftigungsinitiativen e.V.
Unnaer Straße 44
44145 Dortmund
Telefon: 0231 8409636
Fax: 0231 8409620
akoch@­isb-dortmund.de
Interessengemeinschaft Sozialgewerblicher Beschäftigungsinitiativen e.V.

Zusatzinformationen

Projektinformationen

Zielgebiet
Regionale Wettbewerbs-
fähigkeit und Beschäftigung

Bundesland
Nordrhein-Westfalen

Stadt/Gemeinde
Dortmund

Programmgebiet
Großsiedlung Hörde-Clarenberg, Nordstadt, Scharnhorst-Ost

Projektlaufzeit
9/2009 bis 10/2012

Förderrunde
2008-2012

Kontakt

Andreas Koch
Interessengemeinschaft Sozialgewerblicher Beschäftigungsinitiativen e.V.
Unnaer Straße 44
44145 Dortmund
Telefon: 0231 8409636
Fax: 0231 8409620
akoch@­isb-dortmund.de
Interessengemeinschaft Sozialgewerblicher Beschäftigungsinitiativen e.V.

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