BIWAQ – Schleswig-Süd
| Kooperationspartner |
Kriminalpräventiver Rat
Kreis Schleswig-Flensburg: Fachdienst Regionale Integration, Fachdienst Jugend und Familie/Jugendförderung und Jugendhilfeplanung Stadt Schleswig Dannewerk Gemeinschaftsschule Diakonisches Werk/Jugendmigrationsdienst Arbeiterwohlfahrt Ortsverein Schleswig e.V. Turn- und Sportverein Friedrichsberg Marek´s Fitness & Rehawelt Morawski GmbH Kinderspielzentrum e.V. der Jugendstiftung Winkler Internationale Frauenwerkstatt Saheli e.V. |
|---|---|
| Handlungsfelder |
Verbesserung des Übergangs
von der Schule in den Beruf
Integration von Jugendlichen in Ausbildung und Arbeit |
| Zielgruppen |
Schülerinnen und Schüler
Jugendliche und junge Erwachsene |
Handlungsbedarf und Ziele
Das Programmgebiet als Stadtteil der Stadt Schleswig (Konversionsstandort mit insgesamt 24.200 Einwohnern) umfasst eine Fläche von 91 ha und wird von 5.200 Personen, davon ca. 1.100 Bedarfsgemeinschaften bewohnt. Durch den preiswerten Wohnraum sind Zuzüge überwiegend durch Familien mit Migrationshintergrund und junge Erwerbslose bis zum 25. Lebensjahr zu verzeichnen. Ganze Wohnblocks werden von Menschen mit Migrationshintergrund bewohnt. KiTa und Grundschule verzeichnen einen 54%igen Anteil von Kindern mit Migrationshintergrund, die teilweise durch erhebliche Sprachdefizite benachteiligt sind. Der Bevölkerungsanteil der 14-25jährigen beträgt 17%, gebietsweise bis zu 28%. Ein hoher Anteil dieser jungen Menschen konnte bisher durch herkömmliche berufliche Vorbereitungsmaßnahmen nicht aktiviert werden.Im Projekt soll ein Casemanagement-Beratungsangebot mit dem Schwerpunkt „Übergang Schule – Beruf“ für junge Menschen bis 25 Jahren aus dem Quartier eingerichtet werden. Durch die persönliche Ansprache im Casemanagement werden die jungen Menschen befähigt, Verantwortung für ihre Teilhabe am sozialen und beruflichen Leben zu übernehmen. Sie nutzen das entstehende Übergangsmanagement Schule – Beruf, um sich in den Ausbildungs- oder Arbeitsmarkt bzw. in Qualifizierungsprojekte zu integrieren. Vorrang hat die Vermittlung in bestehende Angebote. Bedarfsorientiert werden EDV-Schulung, Bewerbertraining etc. oder berufsbezogene Qualifizierungsmodule initiiert. Im niedrigschwelligen Bereich werden Sportaktivitäten angeboten. Über Stadtteilkonferenzen werden die Projektziele insbesondere mit der Wirtschaft des Quartiers kommuniziert und so betriebliche Praktikaplätze akquiriert. Zur Sicherung der Nachhaltigkeit implementiert die Projektkoordination, die auch gleichzeitig in dem kreisweiten Projekt „Handlungskonzept Schule & Arbeitswelt“ mit der koordinierenden Projektträgerschaft betraut ist, einen Arbeitskreis „Lokales Übergangsmanagement“. Der Arbeitskreis identifiziert sämtliche Aktivitäten im Übergangsmanagement Schule und Beruf, beschreibt die Probleme an den Schnittstellen und klärt Zuständigkeiten. Durch die Einbindung kommunaler Verantwortlicher wird das Übergangsmanagement auch nach Projektende erhalten bleiben.
Aktivitäten
- Umsetzung eines Casemanagements für die jungen Menschen des Quartiers sowie die eingebundenen Betriebe: Bedarfsorientierte Qualifizierungsangebote, Bewerbungstraining, Vermittlung in Praktika
- Implementierung eines Übergangsmanagements Schule - Beruf für benachteiligte junge Menschen
- Kontinuierliche Einbindung der Verwaltung und Selbstverwaltung in die Beirats- und Stadtteilkonferenzen
Projektinformationen
Zielgebiet: Regionale Wettbewerbs-
fähigkeit und Beschäftigung
Bundesland: Schleswig-Holstein
Stadt: Schleswig
Programmgebiet: Schleswig-Süd
Projektlaufzeit: 05/2009 bis 10/2012
Förderrunde: 2008-2012
Kontakt
Jugendaufbauwerk Schleswig-Stadt
Flensburger Str. 120
24837 Schleswig
Telefon: 04621 9683 0
Fax: 04621 0683 11
geers@jaw-sl-stadt.de
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