Interkulturelle Bildungs- und Beschäftigungsinitiative
| Kooperationspartner |
Stadt Oberhausen: Stadtteilbüro Lirich, Stadtteilbüro Innenstadt, Regionale Arbeitsstelle Zuwanderung
Katholisches Jugendwerk „die kurbel“ gGmbH Haupt-, Gesamt- und Realschulen SODA Soziale Dienstleistungen am Arbeitsmarkt |
|---|---|
| Handlungsfelder |
Integration von Langzeitarbeitslosen in Arbeit
Verbesserung des Übergangs von der Schule in den Beruf |
| Zielgruppen |
Personen des Rechtskreises SGB II
Schülerinnen und Schüler Migrantinnen und Migranten |
Handlungsbedarf und Ziele
Beide Programmgebiete weisen einen hohen Anteil von arbeitslosen Menschen (Innenstadt 12,5% und steigend, Lirich 11,5%) sowie Bewohnerinnen und Bewohner mit Migrationshintergrund auf (Innenstadt 17,6% und steigend, Lirich 18,7%). Der Anteil der arbeitslosen Menschen mit Migrationshintergrund im gesamten Stadtgebiet Oberhausen beträgt knapp 30% und liegt damit weit über dem Anteil an der erwerbsfähigen Bevölkerung. Zur gleichberechtigten Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ist daher eine Verbesserung ihrer Bildungs-, Ausbildungs- und Beschäftigungssituation notwendig. Es gilt, ein interkulturelles Angebot für benachteiligte Bevölkerungsgruppen zu konzipieren, das die ausländische Bevölkerung angemessen berücksichtigt. Die integrierten Entwicklungskonzepte für die Quartiere beschreiben die sprachlichen Defizite als zentrales Problem und halten eine Sprachförderung für zwingend erforderlich. Das integrierte Entwicklungskonzept zur Innenstadt verweist außerdem auf die mit mangelnden Deutschkenntnissen verbundenen Informationsdefizite über Bildung, Arbeitsmarkt, Erziehung und Gesundheit sowie einen hohen Anteil arbeitsloser Jugendlicher. Der Handlungsbedarf wird daher in folgenden Feldern gesehen:- Verbesserung der Ausbildungssituation für die Jugendlichen,
- Verbesserung der Integration in Arbeit,
- Sprachförderung in allen Projektteilen,
- Gesundheitsförderung in allen Projektteilen.
Aktivitäten
Individuelle Integrationshilfen für erwerbsfähige, langzeitarbeitslose Bewohnerinnen und Bewohner (Baustein 2):
- Beschäftigungsförderung durch Arbeitsgelegenheiten
- Integrationsförderung durch anschließende Qualifizierungsmodule und Praktika
- Sozialpädagogische Begleitung und JobCoach
- Begleitende berufsbezogene Sprachförderung
- Begleitende Gesundheitsförderung zum langfristigen Erhalt der Arbeitsfähigkeit.
Angebot von verschiedenen Modulen/Kleinprojekten für die Zielgruppe Schülerinnen und Schüler (Baustein 1):
- Werkpraktische Projekte, Erkundung von Traumberufen durch gezielte Betriebserkundungen, Elternarbeit (Hausbesuche, Elternabende, Beratung), Systematische Angebote im Unterricht in Gruppen- und Einzelarbeit zum Kennenlernen von Arbeitsbedingungen und Arbeitsregeln, Berufsfeldern, unterschiedlicher Formen von Einstellungstests, Präsentationsformen
- jugendgerechte Angebote der Gesundheitsförderung (Bewegung, Entspannung, Ernährung) nach den Prinzipien von GUT DRAUF, einer Initiative der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
- Kontinuierliche und begleitende arbeitsweltbezogene Sprachförderangebote
- Kontinuierliche und begeleitende Stützunterrichtsangebote
Projektinformationen
Zielgebiet: Regionale Wettbewerbs-
fähigkeit und Beschäftigung
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Stadt: Oberhausen
Programmgebiet: Innenstadt/Alt-Oberhausen, Lirich
Projektlaufzeit: 02/2009 bis 10/2012
Förderrunde: 2008-2012
Kontakt
RUHRWERKSTATT Kultur-Arbeit im Revier e.V.
Akazienstr. 107
46045 Oberhausen
Telefon: 0208 85756 0
Fax: 0208 85756 55
birgit.beierling@ruhrwerkstatt.de
RUHRWERKSTATT Kultur-Arbeit im Revier e.V.




