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Interkulturelle Bildungs- und Beschäftigungsinitiative

Das Projekt setzt sich aus zwei zentralen Bausteinen zusammen. Im ersten Baustein stehen langzeitarbeitslose erwerbsfähige Bewohner und Bewohnerinnen der Quartiere im Mittelpunkt. Nach einer Stabilisierungsphase im Rahmen von Arbeitsgelegenheiten werden ca. 120 Teilnehmenden modular aufgebaute Qualifizierungsprojekte mit integrierten Betriebspraktika und einer intensiven individuellen Begleitung durch einen Jobcoach angeboten. Im Mittelpunkt des zweiten Bausteins steht die Berufswahl und Ausbildungsvorbereitung von Schülerinnen und Schülern der Haupt-, Real und Gesamtschulen im Einzugsgebiet der Programmgebiete. Insgesamt 100 Schülerinnen und Schülern werden verschiedene berufsorientierende und kompetenzfördernde Module/Kleinprojekte angeboten. Die Einbindung der Eltern erfolgt über Hausbesuche, Elternabende und Beratung.

Steckbrief
Kooperationspartner Stadt Oberhausen: Stadtteilbüro Lirich, Stadtteilbüro Innenstadt, Regionale Arbeitsstelle Zuwanderung
Katholisches Jugendwerk „die kurbel“ gGmbH
Haupt-, Gesamt- und Realschulen
SODA Soziale Dienstleistungen am Arbeitsmarkt
Handlungsfelder Integration von Langzeitarbeitslosen in Arbeit
Verbesserung des Übergangs von der Schule in den Beruf
Zielgruppen Personen des Rechtskreises SGB II
Schülerinnen und Schüler
Migrantinnen und Migranten

Handlungsbedarf und Ziele

Beide Programmgebiete weisen einen hohen Anteil von arbeitslosen Menschen (Innenstadt 12,5% und steigend, Lirich 11,5%) sowie Bewohnerinnen und Bewohner mit Migrationshintergrund auf (Innenstadt 17,6% und steigend, Lirich 18,7%). Der Anteil der arbeitslosen Menschen mit Migrationshintergrund im gesamten Stadtgebiet Oberhausen beträgt knapp 30% und liegt damit weit über dem Anteil an der erwerbsfähigen Bevölkerung. Zur gleichberechtigten Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ist daher eine Verbesserung ihrer Bildungs-, Ausbildungs- und Beschäftigungssituation notwendig. Es gilt, ein interkulturelles Angebot für benachteiligte Bevölkerungsgruppen zu konzipieren, das die ausländische Bevölkerung angemessen berücksichtigt. Die integrierten Entwicklungskonzepte für die Quartiere beschreiben die sprachlichen Defizite als zentrales Problem und halten eine Sprachförderung für zwingend erforderlich. Das integrierte Entwicklungskonzept zur Innenstadt verweist außerdem auf die mit mangelnden Deutschkenntnissen verbundenen Informationsdefizite über Bildung, Arbeitsmarkt, Erziehung und Gesundheit sowie einen hohen Anteil arbeitsloser Jugendlicher. Der Handlungsbedarf wird daher in folgenden Feldern gesehen:

  1. Verbesserung der Ausbildungssituation für die Jugendlichen,
  2. Verbesserung der Integration in Arbeit,
  3. Sprachförderung in allen Projektteilen,
  4. Gesundheitsförderung in allen Projektteilen.

Aktivitäten

  • Individuelle Integrationshilfen für erwerbsfähige, langzeitarbeitslose Bewohnerinnen und Bewohner (Baustein 2):

    • Beschäftigungsförderung durch Arbeitsgelegenheiten
    • Integrationsförderung durch anschließende Qualifizierungsmodule und Praktika
    • Sozialpädagogische Begleitung und JobCoach
    • Begleitende berufsbezogene Sprachförderung
    • Begleitende Gesundheitsförderung zum langfristigen Erhalt der Arbeitsfähigkeit.
  • Angebot von verschiedenen Modulen/Kleinprojekten für die Zielgruppe Schülerinnen und Schüler (Baustein 1):

    • Werkpraktische Projekte, Erkundung von Traumberufen durch gezielte Betriebserkundungen, Elternarbeit (Hausbesuche, Elternabende, Beratung), Systematische Angebote im Unterricht in Gruppen- und Einzelarbeit zum Kennenlernen von Arbeitsbedingungen und Arbeitsregeln, Berufsfeldern, unterschiedlicher Formen von Einstellungstests, Präsentationsformen
    • jugendgerechte Angebote der Gesundheitsförderung (Bewegung, Entspannung, Ernährung) nach den Prinzipien von GUT DRAUF, einer Initiative der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
    • Kontinuierliche und begleitende arbeitsweltbezogene Sprachförderangebote
    • Kontinuierliche und begeleitende Stützunterrichtsangebote

Projektinformationen

Zielgebiet: Regionale Wettbewerbs-
fähigkeit und Beschäftigung
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Stadt: Oberhausen
Programmgebiet: Innenstadt/Alt-Oberhausen, Lirich
Projektlaufzeit: 02/2009 bis 10/2012
Förderrunde: 2008-2012

Kontakt

Birgit Beierling
RUHRWERKSTATT Kultur-Arbeit im Revier e.V.
Akazienstr. 107
46045 Oberhausen
Telefon: 0208 85756 0
Fax: 0208 85756 55
birgit.beierling@­ruhrwerkstatt.de
RUHRWERKSTATT Kultur-Arbeit im Revier e.V.

Zusatzinformationen

Projektinformationen

Zielgebiet
Regionale Wettbewerbs-
fähigkeit und Beschäftigung

Bundesland
Nordrhein-Westfalen

Stadt/Gemeinde
Oberhausen

Programmgebiet
Innenstadt/Alt-Oberhausen, Lirich

Projektlaufzeit
02/2009 bis 10/2012

Förderrunde
2008-2012

Kontakt

Birgit Beierling
RUHRWERKSTATT Kultur-Arbeit im Revier e.V.
Akazienstr. 107
46045 Oberhausen
Telefon: 0208 85756 0
Fax: 0208 85756 55
birgit.beierling@­ruhrwerkstatt.de
RUHRWERKSTATT Kultur-Arbeit im Revier e.V.

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