Bergische Lernläden
Quelle: Bergische Volkshochschule
Basierend auf den Grundlagen der neuen Lehr- und Lernkultur „Selbstorganisiertes Erfolgreiches Lernen“ (SEL) sollen die Teilnehmenden insbesondere an den Schnittstellen Übergang von der Schule in den Beruf, Integration in Ausbildung und Arbeit und Verhinderung von Langzeitarbeitslosigkeit gefördert werden. Die Nachhaltigkeit wird durch eine konsequente individuelle Förderung gesichert. Die Hinführung zur Selbstorganisation ist der übergeordnete didaktische Ansatz für alle Angebote.
| Kooperationspartner |
Stadt Solingen: Stadtentwicklung
Stadt Wuppertal: Kinder, Jugend und Familie Stadt Remscheid: Bildung, Jugend, Soziales, Gesundheit und Sport ARGE Wuppertal ARGE Remscheid ARGE Solingen Nachbarschaftsheim Wuppertal e.V. Stadtteilbüro und Quartiersservice (Solingen Nordstadt/Fuhr) gbb Gesellschaft für berufliche Beratung ZIB GmbH – Zentrum für Bildung und Integration Internationaler Bund Haus der Begegnung Stadtteilbüro Rosenhügel IKE e.V.– Verein für interkulturelle Erziehung ISS Netzwerk Schulen/Berufskollegs der Quartiere |
|---|---|
| Handlungsfelder |
Integration von Jugendlichen in Ausbildung und Arbeit
Verbesserung des Übergangs von der Schule in den Beruf Integration von Langzeitarbeitslosen in Arbeit Stärkung der lokalen Ökonomie |
| Zielgruppen |
Jugendliche und junge Erwachsene
Schülerinnen und Schüler Personen des Rechtskreises SGB II Betriebe der lokalen Ökonomie |
Handlungsbedarf und Ziele
Die bergischen Städte Remscheid, Solingen und Wuppertal arbeiten in der integrierten Stadtteilentwicklung seit 2002 eng und erfolgreich zusammen. Gemeinsam werden übertragbare Projekte zu den Schwerpunkten „Wohnen und Arbeiten“ umgesetzt. Die Problemlagen sind vergleichbar:
- In den gründerzeitlich geprägten Arbeiterquartieren bricht die ökonomische Struktur ein. Unternehmen schließen oder wechseln an ausgewiesene Gewerbestandorte. Es existiert nur noch eine kleinteilige Migrantenökonomie.
- Der Anteil der Bevölkerung mit Migrationshintergrund ist überdurchschnittlich hoch, ebenso die Zahl der Arbeitslosen und der Bezieherinnen und Bezieher von Transfereinkommen.
Um im Wettbewerb um Ausbildungs- und Arbeitsplätze erfolgreich bestehen zu können, ist Bildung ein zentraler Erfolgsfaktor. Hier setzt das Projekt an.
Quelle: Bergische Volkshochschule
Aktivitäten
- Einrichtung von Lernläden in allen drei Stadtteilen: umfassende Dienstleistungsangebote für die Zielgruppen, Akteure und Unternehmen der jeweiligen Quartiere; einheitliche Philosophie hinsichtlich Qualitätsstandards in der Personalfortbildung, Netzwerkbildung, innovative Zielumsetzung und Ladenausstattung (vom Interieur bis zum Medienbestand).
- Ausbau der Stadtteil-Netzwerke aus Betrieben, Schulen und sozialen Einrichtungen
- Umfeldanalyse für jeden Standort zur Ermittlung erfolgreicher Projekte und deren Ergänzung durch neue sinnvolle Angebote
- Mögliche Projekte im Ergebnis der Umfeldanalyse: Lerntreffs zur Berufswegeplanung und Berufsorientierung, Business-breakfast für junge Erwachsene in Betrieben, mobile Beratungsteams in Schulen, Patenschaften, Konferenzen für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren, Qualifizierungen und Trainings mit innovativen Ansätzen
- Integrierte Angebote an individuellen Beratungen, Trainings und Coachings für Jugendliche und junge Erwachsene in Einzel- und Gruppenförderung; Flexible Lehr und Lernangebote zum „Selbstorganisierten Erfolgreichen Lernen“ (SEL)
Projektinformationen
Zielgebiet: Regionale Wettbewerbs-
fähigkeit und Beschäftigung
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Stadt: Remscheid, Solingen, Wuppertal
Programmgebiet: Rosenhügel, Nordstadt/Fuhr, Ostersbaum
Projektlaufzeit: 9/2009 bis 8/2012
Förderrunde: 2008-2012
Kontakt
Bergische Volkshochschule
Lenneper Straße 37
42289 Wuppertal
Telefon: 0202 2624626
Fax: 0202 2624613
martina.kissing@bergische-vhs.de
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