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Bergische Lernläden

Neuer Zugang zur (Aus-)Bildung im Bergischen Land

In den drei bergischen Städten Remscheid, Solingen und Wuppertal wurden in den Quartieren mit Erneuerungsbedarf Remscheid-Rosenhügel, Solingen-Nordstadt und Wuppertal-Ostersbaum drei „Bergische Lernläden“ eingerichtet. Schwerpunkt der Lernläden ist die Stärkung der Kompetenzen von Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Quartier mit dem Ziel der sozialen und beruflichen Integration unter Berücksichtigung der vorhandenen Integrierten Eingliederungskonzepte.

Basierend auf den Grundlagen der neuen Lehr- und Lernkultur „Selbstorganisiertes Erfolgreiches Lernen“ (SEL) sollen die Teilnehmenden insbesondere an den Schnittstellen Übergang von der Schule in den Beruf, Integration in Ausbildung und Arbeit und Verhinderung von Langzeitarbeitslosigkeit gefördert werden. Die Nachhaltigkeit wird durch eine konsequente individuelle Förderung gesichert. Die Hinführung zur Selbstorganisation ist der übergeordnete didaktische Ansatz für alle Angebote.

Steckbrief
Kooperationspartner Stadt Solingen: Stadtentwicklung
Stadt Wuppertal: Kinder, Jugend und Familie
Stadt Remscheid: Bildung, Jugend, Soziales, Gesundheit und Sport
ARGE Wuppertal
ARGE Remscheid
ARGE Solingen
Nachbarschaftsheim Wuppertal e.V.
Stadtteilbüro und Quartiersservice (Solingen Nordstadt/Fuhr)
gbb Gesellschaft für berufliche Beratung
ZIB GmbH – Zentrum für Bildung und Integration
Internationaler Bund
Haus der Begegnung
Stadtteilbüro Rosenhügel
IKE e.V.– Verein für interkulturelle Erziehung
ISS Netzwerk
Schulen/Berufskollegs der Quartiere
Handlungsfelder Integration von Jugendlichen in Ausbildung und Arbeit
Verbesserung des Übergangs von der Schule in den Beruf
Integration von Langzeitarbeitslosen in Arbeit
Stärkung der lokalen Ökonomie
Zielgruppen Jugendliche und junge Erwachsene
Schülerinnen und Schüler
Personen des Rechtskreises SGB II
Betriebe der lokalen Ökonomie

Handlungsbedarf und Ziele

Die bergischen Städte Remscheid, Solingen und Wuppertal arbeiten in der integrierten Stadtteilentwicklung seit 2002 eng und erfolgreich zusammen. Gemeinsam werden übertragbare Projekte zu den Schwerpunkten „Wohnen und Arbeiten“ umgesetzt. Die Problemlagen sind vergleichbar:

  • In den gründerzeitlich geprägten Arbeiterquartieren bricht die ökonomische Struktur ein. Unternehmen schließen oder wechseln an ausgewiesene Gewerbestandorte. Es existiert nur noch eine kleinteilige Migrantenökonomie.
  • Der Anteil der Bevölkerung mit Migrationshintergrund ist überdurchschnittlich hoch, ebenso die Zahl der Arbeitslosen und der Bezieherinnen und Bezieher von Transfereinkommen.

Um im Wettbewerb um Ausbildungs- und Arbeitsplätze erfolgreich bestehen zu können, ist Bildung ein zentraler Erfolgsfaktor. Hier setzt das Projekt an.

Hauptziel der Lernläden ist es, die Bildungschancen junger Menschen durch eine neue Lehr- und Lernkultur zu verbessern: Der besondere „Lernort“ ermöglicht den Besuchern, in angenehmer Atmosphäre Kompetenzen zu entdecken und zu stärken, Selbstbestimmung und (mit-)verantwortliches Handeln zu trainieren. Über die Einbindung der Betriebe in die Bildungsziele des Quartiers soll eine stadtteil- und zielgruppennahe Beschäftigungsförderung erreicht werden. Dies setzt voraus, dass gemeinsame Prozesse mit den Unternehmen in Gang gesetzt werden. Diese müssen die für die Betriebe „lohnenswerten“ Anknüpfungspunkte identifizieren und adäquate Wege zur Nutzung und zum Ausbau interkultureller Ressourcen entwickeln. Auch Kooperationspartnern und Multiplikatoren soll es ein Ort der Inspiration und Innovation im Sinne der Wertschöpfung im Quartier sein. Das Motto der Bergischen Lernläden ist: Den Spaß am Lernen wiederentdecken!

Aktivitäten

  • Einrichtung von Lernläden in allen drei Stadtteilen: umfassende Dienstleistungsangebote für die Zielgruppen, Akteure und Unternehmen der jeweiligen Quartiere; einheitliche Philosophie hinsichtlich Qualitätsstandards in der Personalfortbildung, Netzwerkbildung, innovative Zielumsetzung und Ladenausstattung (vom Interieur bis zum Medienbestand).
  • Ausbau der Stadtteil-Netzwerke aus Betrieben, Schulen und sozialen Einrichtungen
  • Umfeldanalyse für jeden Standort zur Ermittlung erfolgreicher Projekte und deren Ergänzung durch neue sinnvolle Angebote
  • Mögliche Projekte im Ergebnis der Umfeldanalyse: Lerntreffs zur Berufswegeplanung und Berufsorientierung, Business-breakfast für junge Erwachsene in Betrieben, mobile Beratungsteams in Schulen, Patenschaften, Konferenzen für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren, Qualifizierungen und Trainings mit innovativen Ansätzen
  • Integrierte Angebote an individuellen Beratungen, Trainings und Coachings für Jugendliche und junge Erwachsene in Einzel- und Gruppenförderung; Flexible Lehr und Lernangebote zum „Selbstorganisierten Erfolgreichen Lernen“ (SEL)

Projektinformationen

Zielgebiet: Regionale Wettbewerbs-
fähigkeit und Beschäftigung
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Stadt: Remscheid, Solingen, Wuppertal
Programmgebiet: Rosenhügel, Nordstadt/Fuhr, Ostersbaum
Projektlaufzeit: 9/2009 bis 8/2012
Förderrunde: 2008-2012

Kontakt

Martina Kissing
Bergische Volkshochschule
Lenneper Straße 37
42289 Wuppertal
Telefon: 0202 2624626
Fax: 0202 2624613
martina.kissing@­bergische-vhs.de
Bergische Lernläden
Bergische Volkshochschule

Zusatzinformationen

Projektinformationen

Zielgebiet
Regionale Wettbewerbs-
fähigkeit und Beschäftigung

Bundesland
Nordrhein-Westfalen

Stadt/Gemeinde
Remscheid, Solingen, Wuppertal

Programmgebiet
Rosenhügel, Nordstadt/Fuhr, Ostersbaum

Projektlaufzeit
9/2009 bis 8/2012

Förderrunde
2008-2012

Kontakt

Martina Kissing
Bergische Volkshochschule
Lenneper Straße 37
42289 Wuppertal
Telefon: 0202 2624626
Fax: 0202 2624613
martina.kissing@­bergische-vhs.de
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