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Ausbildungsoffensive Trier-West

Zusätzliche Ausbildungschancen für benachteiligte Jugendliche

Das Projekt hat zum Ziel, sowohl sozialpädagogisch begleitete betriebliche als auch überbetriebliche Ausbildungsplätze für Jugendliche vor allem aus dem Soziale-Stadt Gebiet Trier-West zur Verfügung zu stellen. Es ergänzt ein aus Mitteln des Modellvorhabens Soziale Stadt finanziertes Projekt (Job-in-West) im Übergang Schule – Beruf, das seit August 2008 durch den gleichen Trägerverbund umgesetzt wird. Kern von Job-In-West sind schulbegleitende und nachschulische Maßnahmen zur Berufsorientierung, -vorbereitung und Grundqualifizierung für die Zielgruppe. In Abgrenzung dazu verwirklicht die Ausbildungsoffensive ein früh ansetzendes und aufeinander abgestimmtes berufliches Ausbildungs- und Integrationskonzept, um die beruflichen Einstiegs- und Verbleibchancen der Zielgruppe durch reguläre Ausbildung nachhaltig zu verbessern. Das Angebot der Ausbildungsoffensive umfasst sechs Plätze für sozialpädagogisch begleitete Ausbildung in Betrieben auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt, die in der Projektlaufzeit bis zu 12 Jugendlichen die Chance auf betriebliche Ausbildung bieten. Die Unternehmen, die die Jugendlichen einstellen, erhalten einen Zuschuss zur Ausbildungsvergütung und sozialpädagogische Unterstützung für die erfolgreiche Umsetzung der Ausbildung. Vier außerbetriebliche Ausbildungsplätze werden in Werkstätten der Projektträger für die Jugendlichen eingerichtet, die für eine betriebliche Ausbildung noch nicht die notwendigen fachlichen, sozialen und persönlichen Voraussetzungen mitbringen.

Steckbrief
Kooperationspartner Trägerverbund „Job-in-West“
Betriebe im Programmgebiet Trier-West und in der Stadt Trier
Quartiersmanagement
Kommunale Koordinierungsstelle Soziale Stadt
Gemeinwesenarbeit
Runder Tisch
Ortsbeirat und Ortsvorsteher
Jugendhilfeträger
Hauptschule Trier-West
Schulsozialarbeit
Handlungsfelder Integration von Jugendlichen in Ausbildung und Arbeit
Verbesserung des Übergangs von der Schule in den Beruf
Zielgruppen Jugendliche und junge Erwachsene
Schülerinnen und Schüler

Handlungsbedarf und Ziele

Das Quartier Trier-West zählt bis heute zu den am stärksten benachteiligten Wohngebieten in Trier mit komplexen materiellen, sozialen und familiären Problemlagen sowie einer unzureichenden Wohn - und Wohnumfeldsituation. Neben Problemen der sozialen Integration rückt das Problemfeld der beruflichen Integration immer stärker in den Vordergrund. Die Arbeitslosenquote ist hier trotz des 2008 gegenläufigen Trends am allgemeinen Arbeitsmarkt weiterhin mehr als doppelt so hoch (rd. 9%) wie in der Gesamtstadt Trier (ca. 4%). Überproportional davon betroffen sind junge Menschen unter 25 Jahren. Aufgewachsen in einem Umfeld, das geprägt ist von Arbeitsmarktferne und Perspektivlosigkeit, erleben sie zugleich, dass das Leben auch in der Alimentierung funktioniert. Die Folgen sind eine zunehmende Verweigerungshaltung, Bewerbungsmüdigkeit, Fehleinschätzung eigener Kompetenzen und Möglichkeiten sowie geringe Ansprüche und eine noch geringere Leistungsbereitschaft. Nur etwa die Hälfte der Schulabgängerinnen und -abgänger im Quartier schafft mangels Ausbildungsreife und fehlender Angebote den nahtlosen Übergang in die Ausbildung. Die verbesserte Ausbildungsmarktsituation erreicht diese Zielgruppe nicht. Reguläre Förderinstrumente reichen häufig nicht aus und wirken nur unzureichend, weil sie z. T. zu spät einsetzen, zu kurz angelegt sind und nicht ineinander greifen.

Ziel des Projekts ist daher die Verbesserung der Ausbildungs- und beruflichen Integrationschancen benachteiligter Jugendlicher aus dem Soziale-Stadt-Gebiet Trier-West. Um dies zu erreichen, werden zusätzliche, sozialpädagogisch begleitete betriebliche und außerbetriebliche Ausbildungsplätze für die Zielgruppe geschaffen. Gleichzeitig soll die lokale Ökonomie im Quartier gestärkt und die Ausbildungsbereitschaft der in Trier-West angesiedelten Betriebe erhöht werden.

Die Ausbildungsoffensive ergänzt ein aus Mitteln der Modellvorhaben Soziale Stadt finanziertes Projekt (Job-in-West) im Übergang Schule – Beruf, das seit August 2008 durch den gleichen Trägerverbund umgesetzt wird. Kern von Job-In-West sind schulbegleitende und nachschulische Maßnahmen zur Berufsorientierung, -vorbereitung und Grundqualifizierung für die Zielgruppe. In Abgrenzung dazu verwirklicht die Ausbildungsoffensive ein früh ansetzendes und aufeinander abgestimmtes berufliches Ausbildungs- und Integrationskonzept, um die beruflichen Einstiegs- und Verbleibchancen der Zielgruppe nachhaltig zu verbessern. Das Angebot der Ausbildungsoffensive umfasst sechs Plätze für sozialpädagogisch begleitete Ausbildung in Unternehmen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt, die in der Projektlaufzeit bis zu 12 Jugendlichen die Chance auf betriebliche Ausbildung bieten. Die Betriebe, die die Jugendlichen einstellen, erhalten einen Zuschuss zur Ausbildungsvergütung und sozialpädagogische Unterstützung für die erfolgreiche Umsetzung der Ausbildung. Vier außerbetriebliche Ausbildungsplätze werden in Werkstätten der Projektträger für die Jugendlichen eingerichtet, die für eine betriebliche Ausbildung noch nicht die notwendigen fachlichen, sozialen und persönlichen Voraussetzungen mitbringen.

Aktivitäten

  • Schaffung von bis zu 12 betrieblichen Ausbildungsplätzen für die Zielgruppe in regionalen Unternehmen und in Betrieben in Trier-West, Anstellung und Ausbildung direkt im Betrieb, Ausbildungszuschuss von 300 €/Monat für jeden zusätzlichen Ausbildungsplatz in den ersten 18 Monaten der Ausbildung, max. für die Hälfte der regulären Ausbildungszeit
  • Sozialpädagogische Begleitung der Teilnehmenden während der Ausbildung: Unterstützung bei ausbildungsrelevanten, persönlichen und sozialen Problemen inkl. Krisenintervention, ausbildungsbegleitender individueller Förderung persönlicher und sozialer Kompetenzen sowie grundlegender Arbeitstugenden, Aufarbeitung fachlicher und ausbildungsbezogener Defizite, Einschaltung weiterer ambulanter Hilfen bei Bedarf, Unterstützung bei Vermittlung in Arbeit nach Abschluss der Ausbildung
  • Sozialpädagogische Begleitung zugleich Ansprechpartner für Betriebe: Beratung und Unterstützung bei der Durchführung der Ausbildung, akuten Problemen und Erledigung notwendiger Formalitäten
  • Bereitstellung von vier außerbetrieblichen Ausbildungsplätzen für Jugendliche, die aufgrund schulischer, persönlicher und sozialer Defizite die Voraussetzungen für eine betriebliche Ausbildung nicht erfüllen: Durchführung der Ausbildung in trägereigenen Werkstätten mit qualifiziertem Personal anhand der Ausbildungsrahmenpläne der jeweiligen Berufe einschl. individueller Förderplanung, fachtheoretischer und -praktischer Qualifizierung, Praktika in Betrieben, Förder- und Stützunterricht sowie sozialpädagogischer Begleitangebote

Projektinformationen

Zielgebiet: Regionale Wettbewerbs-
fähigkeit und Beschäftigung
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Stadt: Trier
Programmgebiet: West/Gneisenaustraße
Projektlaufzeit: 05/2009 bis 10/2012
Förderrunde: 2008-2012

Kontakt

Monika Berger
Caritasverband Trier e. V.
Jesuitenstr. 13
54290 Trier
Telefon: 0651 2096580
Fax: 0651 2096582
berger.monika@­caritas-region-trier.de
Caritasverband Trier e. V.

Zusatzinformationen

Projektinformationen

Zielgebiet
Regionale Wettbewerbs-
fähigkeit und Beschäftigung

Bundesland
Rheinland-Pfalz

Stadt/Gemeinde
Trier

Programmgebiet
West/Gneisenaustraße

Projektlaufzeit
05/2009 bis 10/2012

Förderrunde
2008-2012

Kontakt

Monika Berger
Caritasverband Trier e. V.
Jesuitenstr. 13
54290 Trier
Telefon: 0651 2096580
Fax: 0651 2096582
berger.monika@­caritas-region-trier.de
Caritasverband Trier e. V.

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