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BIWAQ fördert…

Mit BIWAQ werden gezielt arbeitsmarktpolitische Maßnahmen in die Quartiere des Städtebauförderungsprogramms „Sozialen Stadt” gelenkt und mit den städtebaulichen Investitionen und Maßnahmen verknüpft. Ziel ist, die Qualifikation und soziale Situation der Bewohnerinnen und Bewohner und damit auch ihre Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern. Die Gleichstellung von Frauen und Männern sowie die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund sind dabei grundsätzlich als wichtige Bestandteile des Programms zu berücksichtigen.

BIWAQ fördert innovative Projekte, die konkret auf die Handlungserfordernisse vor Ort abgestimmt sind, an die integrierten Entwicklungskonzepte der „Sozialen Stadt” anknüpfen und möglichst mit städtebaulichen Investitionen verbunden werden. Im Vordergrund müssen die Handlungsfelder Bildung, Beschäftigung, Integration und Teilhabe der Bewohnerschaft sowie die Wertschöpfung im Quartier stehen.

Der quartiersbezogene und damit sozialraumorientierte und offene Programmansatz ermöglicht maßgeschneiderte Projekte vor Ort und kommt in einer heterogenen Projektlandschaft zum Ausdruck.

BIWAQ fördert im Handlungsfeld Beschäftigung u.a…

  • die Vermittlung in den Arbeitsmarkt
  • (niedrigschwellige) Beratungsangebote
  • Qualifizierungsmodule und Bildungszentren
  • sozialpädagogische Begleitung
  • (Selbstlern-)Werkstätten
  • soziale Betriebe und Dienstleistungen für das Quartier
  • die Schaffung geförderter (Quartiersarbeits-)Plätze

…um langzeitarbeitslose Frauen und Männer in ihrer Beschäftigungsfähigkeit zu stärken und sie wieder in das Erwerbsleben zu integrieren.

BIWAQ fördert im Handlungsfeld Lokale Ökonomie u.a…

  • (aufsuchende) Unternehmensberatung
  • (betriebswirtschaftliche) Werkstätten und Seminare
  • Unternehmensnetzwerke
  • Gründerberatung
  • Leerstandsmanagement
  • Imagekampagnen

…um die Unternehmen im Quartier zu unterstützen und damit die Wertschöpfung und Attraktivität der Quartiere zu steigern.

Aus der Verknüpfung der vielfältigen Aktivitäten mit städtebaulichen Investitionen entstehen Orte der Begegnung, welche zum nachbarschaftlichen Miteinander beitragen und so die Lebensqualität in den Quartieren erhöhen. Netzwerke werden neu gebildet oder können stabilisiert werden. Sie sorgen dafür, dass die erreichten Ergebnisse auch über den Förderzeitraum hinaus gesichert werden können.

In der neuen ESF-Förderperiode 2014-2020 gibt es für das Handlungsfeld „Übergang Schule-Beruf“ eine ressortübergreifende Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Das gemeinsame ESF-Bundesprogramm "JUGEND STÄRKEN im Quartier" unterstützt junge Menschen unter 27 Jahren beim Übergang von der Schule in den Beruf. Weitere Informationen dazu finden Sie unter www.jugend-staerken.de.

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