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ESF-Förderperiode 2014-2020

In der Förderphase 2015-2018 konnten bereits aus 128 Interessensbekundungen mehr als 70 Kommunen mit ihren Projekten ausgewählt werden. Die Förderphase 2019 bis 2022 wurde mit Veröffentlichung der Förderrichtlinie BIWAQ IV am 13. September gestartet.

Die Förderrichtlinie zum ESF-Bundesprogramm „Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier (BIWAQ)“ für die Förderphase 1. Januar 2019 bis 31. Dezember 2022 ist veröffentlicht. Ab sofort können interessierte Kommunen Ihr Interesse an einer Teilnahme bekunden. Weitere Informationen finden Sie unter „Interessenbekundungsverfahren BIWAQ IV“.

Interessenbekundungen für die laufende Förderrunde 2015 - 2018 ausgewählt

Am 03.11.2014 startete der Aufruf für die neue Förderrunde (2015-2018) des bewährten ESF-Bundesprogrammes „Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier – BIWAQ“ des BMUB. Mit BIWAQ können Kommunen Projekte mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) umsetzen.

Für die gesamte EU-Förderperiode 2014-2020 stehen bis zu rd. 90 Millionen Euro aus dem ESF und bis zu rd. 64,5 Millionen Euro nationale Mittel aus dem Haushalt des Bundesbauministeriums zur Verfügung, davon für die jetzige neue Förderrunde 2015-2018 bis zu rd. 58,7 Millionen ESF- und bis zu rd. 35,3 Millionen BMUB-Mittel.

Gefördert werden arbeitsmarktpolitische Projekte, die

  • die nachhaltige Integration von arbeitslosen/langzeitarbeitslosen Frauen und Männern ab 27 Jahre in Beschäftigung fördern,
  • zu einer Stärkung der lokalen Ökonomie beitragen,
  • über die Verknüpfung mit weiteren Handlungsfeldern der integrierten Stadtentwicklung einen zusätzlichen Quartiersmehrwert bewirken und die innerstädtische Kohäsion verbessern.

BIWAQ-Projekte der Förderrunde 2015 - 2018 BIWAQ-Projekte der Förderrunde 2015 - 2018Quelle: BBSR

So können beispielsweise die Akquise von Praktikum- und Arbeitsplatzangeboten, Qualifizierungsmaßnahmen für langzeitarbeitslose Frauen und Männer im Rahmen der Anlage eines Nachbarschaftsgartens im Quartier oder der Aufbau bzw. die Stabilisierung von Unternehmensnetzwerken gefördert werden. Durch den offenen Förderansatz bei BIWAQ entscheiden die Kommunen als Antragssteller selbst, welche Maßnahmen in den betroffenen Quartieren zur Integration in Arbeit und/oder zur Stärkung der lokalen Ökonomie in Ergänzung zu vorhanden Angeboten passgenau, bedarfsgerecht sind und sich an den Zielen der integrierten Stadtentwicklung vor Ort orientieren.

Voraussetzung für die Förderung ist, dass die Projekte in den Gebieten des Städtebauförderungsprogramms „Sozialen Stadt“ stattfinden, also in städtebaulich, wirtschaftlich und sozial benachteiligten Stadt- und Ortsteilen. So werden die städtebaulichen Investitionen des Programmes „Soziale Stadt“ mit arbeitsmarktpolitischen Instrumenten verzahnt. Das trägt zur Stabilisierung und ganzheitlichen Aufwertung der Quartiere bei.

Die Auswahl der Projekte der Förderphase 2015 - 2018 erfolgte über ein zweistufiges Wettbewerbsverfahren. Bis zum 12.12.2014 konnten Kommunen in einer ersten Stufe Projektvorschläge einreichen. Für die Förderphase 2015 - 2018 haben sich 128 Kommunen mit Fördergebieten des Städtebauförderprogramms "Soziale Stadt" beworben. Unter diesen Bewerbern hat ein unabhängiges Gutachtergremium mehr als 70 Kommunen ausgewählt, die zur Antragstellung aufgefordert wurden.

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