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ESF-Förderperiode 2014-2020

In der Förderrunde 2015-2018 konnten aus 128 Interessensbekundungen mehr als 70 Kommunen mit ihren Projekten ausgewählt werden. Eine weitere Förderrunde ist für 2019-2022 vorgesehen, der Förderaufruf dazu ist für 2018 geplant.

Bundesbauministerin Dr. Barbara Hendricks: „Das Interesse an BIWAQ in dieser Förderrunde war stark. Ich freue mich über die große Resonanz. Sie zeigt, dass wir mit unserem Ansatz, städtebauliche Investitionen des Programms ‚Soziale Stadt‘ mit arbeitsmarktpolitischen Instrumenten zu verzahnen, richtig liegen. So helfen wir dabei, benachteiligte Stadtteile zu stabilisieren und die Quartiere aufzuwerten.“

Interessenbekundungen für die Förderrunde 2015 - 2018 ausgewählt

Am 03.11.2014 startete der Aufruf für die neue Förderrunde (2015-2018) des bewährten ESF-Bundesprogrammes „Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier – BIWAQ“ des BMUB. Mit BIWAQ können Kommunen Projekte mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) umsetzen.

Für die gesamte EU-Förderperiode 2014-2020 stehen bis zu rd. 90 Millionen Euro aus dem ESF und bis zu rd. 64,5 Millionen Euro nationale Mittel aus dem Haushalt des Bundesbauministeriums zur Verfügung, davon für die jetzige neue Förderrunde 2015-2018 bis zu rd. 58,7 Millionen ESF- und bis zu rd. 35,3 Millionen BMUB-Mittel.

Gefördert werden arbeitsmarktpolitische Projekte, die

  • die nachhaltige Integration von arbeitslosen/langzeitarbeitslosen Frauen und Männern ab 27 Jahre in Beschäftigung fördern,
  • zu einer Stärkung der lokalen Ökonomie beitragen,
  • über die Verknüpfung mit weiteren Handlungsfeldern der integrierten Stadtentwicklung einen zusätzlichen Quartiersmehrwert bewirken und die innerstädtische Kohäsion verbessern.

BIWAQ-Projekte der Förderrunde 2015 - 2018 BIWAQ-Projekte der Förderrunde 2015 - 2018Quelle: BBSR

So können beispielsweise die Akquise von Praktikum- und Arbeitsplatzangeboten, Qualifizierungsmaßnahmen für langzeitarbeitslose Frauen und Männer im Rahmen der Anlage eines Nachbarschaftsgartens im Quartier oder der Aufbau bzw. die Stabilisierung von Unternehmensnetzwerken gefördert werden. Durch den offenen Förderansatz bei BIWAQ entscheiden die Kommunen als Antragssteller selbst, welche Maßnahmen in den betroffenen Quartieren zur Integration in Arbeit und/oder zur Stärkung der lokalen Ökonomie in Ergänzung zu vorhanden Angeboten passgenau, bedarfsgerecht sind und sich an den Zielen der integrierten Stadtentwicklung vor Ort orientieren.

Voraussetzung für die Förderung ist, dass die Projekte in den Gebieten des Städtebauförderungsprogramms „Sozialen Stadt“ stattfinden, also in städtebaulich, wirtschaftlich und sozial benachteiligten Stadt- und Ortsteilen. So werden die städtebaulichen Investitionen des Programmes „Soziale Stadt“ mit arbeitsmarktpolitischen Instrumenten verzahnt. Das trägt zur Stabilisierung und ganzheitlichen Aufwertung der Quartiere bei.

Die Auswahl der Projekte erfolgt über ein zweistufiges Wettbewerbsverfahren. Bis zum 12.12.2014 konnten Kommunen in einer ersten Stufe Projektvorschläge einreichen. Für die neue Förderrunde haben sich 128 Kommunen mit Fördergebieten des Städtebauförderprogramms "Soziale Stadt" beworben. Unter diesen Bewerbern hat ein unabhängiges Gutachtergremium 75 Kommunen ausgewählt, die zur Antragstellung aufgefordert werden.

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